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Sonntag, 19. Februar 2017

Die Händlerin der Worte




Das Buch "Die Händlerin der Worte" von Claude Theil und Thomas Lange ist 128 Seiten lang und bei Ravensburger erschienen.
Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren.



Zuerst fällt bei diesem Ravensburgerbuch auf das die Qualität wirklich sehr gut ist. Das Hardcoverband ist sehr robust gebunden und die Leseseiten sind schön dick. Da wird man lange Freude mit haben. Neben der wunderschönen, glänzenden,  zum Inhalt absolut passenden, Illustration auf dem Cover gibt es auch noch sehr viele schwarz-weiß Illustrationen im Leseteil. Der Künstler hat alles mit sehr viel Liebe zum Detail illustriert, so dass man bei jedem Durchblättern neue Dinge entdecken kann. Es ist alles sehr liebevoll und passend gestaltet.



Jonas und Leonie stehen vor einem geheimnisvollen Fall, den sie unbedingt lösen müssen. Der Händlerin der Worte wurde nämlich eine Kiste gestohlen mit Wörter des guten Zusammenlebens. Ohne die Wörter fangen die Menschen schon bald an nur noch an sich zu denken und streiten den ganzen Tag. Das müssen die Kinder unbedingt verhindern und so beginnt die Suche nach dem dreisten Wörterdieb.



Dieses Kinderbuch ist wirklich ein ganz außergewöhnliches Werk über die Macht der Worte. Herzig, voller Fantasie und Spannung lernen die Kinder wie schwer einzelne Worte wiegen, das es Synonyme gibt für ein und das selbe Wort, dass Worte das ganze Zusammenleben beeinflussen und das abgeschnittene Worte die Menschen sehr traurig machen oder das kaputte Wörter repariert werden müssen, weil man sonst den Sprecher nicht versteht. Die Macht der Sprache bringt nicht nur Kids zum Strahlen und zeigt ihnen auf sehr fantasievollen und einfachen Weg was Worte und Sätze bewirken, sonder lässt auch erwachsene Leser noch einmal grübeln und reflektieren. Das Buch ist absolut pädagogisch wertvoll und ich finde neben normalen Lesern besonders auch geeignet für Kinder die mit der Sprache Probleme haben. Es macht den Kids die Sache einfacher, wenn sie sich geordnete Kisten mit Wörter und Themengebiete vorstellen können. Ich glaube das einige Kinder mit dem Bild von der Händlerin der Worte in ihrem Kopf viel besser die Sprache begreifen und effektiver lernen können. Mein Sohn ist Autist und er hat die ersten Jahre gar nicht gesprochen und heute hat er immer noch mit manchem Satzbau Probleme und auch mit einigen Wörtern und deren Bedeutung und Aussprache. Gerade für seine strukturierte Denkweise ist die Idee von Wörter in Kisten verpackt und geordnet eine wunderbare Idee um sein Wörterchaos im Kopf zu strukturieren. Ich denke das auch andere Kinder davon sehr profitieren können egal mit welchen Sprach-Defiziten. Das Buch ist jedoch für jeden Leser geeignet und sehr lehrreich.



Fazit: Ein wundervolles Buch über die Macht der Worte und der Sprache. Auf fantasievollen, spannenden Weg wird den Kindern die Macht von Wörtern, die Unterschiede und einzelne Wortgebiete nahe gelegt.  Lehrreich und absolut pädagogisch wertvoll. Für Kinder mit und ohne Sprachdefizite, aber auch für Erwachsene ein Lesegenuss. Unbedingt Lesen! 





Donnerstag, 14. Juli 2016

Vom Körperhaus und seinen Bewohnern






Das Buch "Vom Körperhaus und seinen Bewohnern" von Anaconda, ist ein Book on Demand Druck und 40 Seiten lang.

Der Softcoverdruck hat keine gute Qualität, aber sehr schöne kindliche Illustrationen.

In dem Buch wird in ganz einfacher Form und Sprache erklärt, was es bedeutet multipel zu sein. In der Fachsprache nennt man diese Erkrankung DIS (Dissoziative Identitätsstörung) oder auch MPS (Multiple Persönlichkeitsstörung). Das Buch ist für Kinder geschrieben und gestaltet, jedoch soll es auch den Betroffenen einen besseren Zugang zu ihrer Erkrankung bieten und das Umfeld in einfacher Form aufklären.

Auf solch ein Buch habe ich schon lange gewartet, da ich als Betroffene nie weiß wie ich in einfachen Worten meinen Zustand beschreiben soll. Nicht nur das Umfeld ist da sehr ratlos, sondern auch mein Sohn kam mit immer mehr Fragen zu mir. Dank dem Büchlein konnte ich in einfacher Form nun zeigen, wie es in mir aussieht. Die Autorin spricht zwar von sich und ihren Innenpersonen und deren Namen und sie spricht auch ihre Patenkinder, für die das Buch ursprünglich gedacht war, mit Namen an, aber dennoch kann man die Illustrationen und die Erklärungen so wie sie sind 1:1 übernehmen. Natürlich haben meine Innenpersonen andere Namen und Interessen und meine Verwandten heißen anders, aber das tut den Erklärungen keinen Abbruch.. Mein Sohn hat mich umarmt und sagte, jetzt weiss ich endlich wie es bei dir ist. und er kann mich nun besser nachvollziehen. Ich kann das Buch wirklich allen empfehlen die mit dem Thema zu tun haben. Natürlich auch für alle Interessierten :)

Fazit: Ein wundervolles Buch mit ganz leichten Erklärungen und Illustrationen, die kindgerecht zeigen was es bedeutet multiple zu sein. Absolut empfehlenswert!


Sonntag, 10. April 2016

Out of my mind






Das Buch "Out of my mind" von Sharon M. Draper ist 320 Seiten dick und kommt vom Fischer Verlag. Es ist ein Jugendroman und die Altersempfehlung liegt bei 12-15 Jahren.

Melody hat Zerebralparese und kann sich nicht bewegen und auch nicht sprechen. Nur ihr Daumen kann sie steuern und leicht ihren Kopf. Ihre Extremitäten verselbstständigen sich oft selbst und sie muss immer an den Rollstuhl gegurtet werden, damit sie nicht runterrutscht. Sie ist auf ständige Hilfe in allen Bereichen angewiesen. Die Ärzte haben sie als dumm abgestempelt und auch viele Menschen aus ihrer Umgebung, doch in ihrem Inneren ist sie hochintelligent. Sie kann es aber nicht zeigen, da sie sich nicht verständigen kann. Erst mit 11 Jahren erhält sie einen Sprachcomputer, der ihr Leben von nun an verändert. Sie hat vieles zu sagen, was nicht Jedem gefällt.

Ein sehr bewegendes Buch, welches mich zum Grübeln brachte und emotional so sehr berührte, das ich weinte. Ich bin selbst Mutter eines behinderten Kindes, welches man schon in den ersten Lebensjahren aufgab. Hätte ich den Ärzten geglaubt, dann wäre mein Sohn nun auf einer Schule für geistige Behinderung und könnte immer noch kein Wort sprechen. Aber er war intelligent, konnte es nur nicht zeigen, weil er durch seinen Autismus die Sprache nicht wie normale Kinder lernte. Er war so ähnlich in seiner Welt gefangen wie Melody, die man ja auch schnell aufgab und als nicht lernfähig abstempelte. Traurig, aber heute wirklich Gang und Gebe bei den Ärzten. Man hat uns auch keine Therapiemöglichkeiten genannt oder Hilfsmittel die sein Zustand verbessern würden oder Dinge die wir beantragen konnten. Wir mussten wie in dem Buch, auch alles allein herausfinden und  kämpfen und kämpfen und kämpfen. Beantragungen haben sich monatelang hingezogen, wurden abgelehnt, wir mussten klagen und Therapien wurden und werden auch abgelehnt und müssen heute sogar noch eingeklagt werden oder selbst finanziert. Es zieht sich laaaange hin. Viel zu lange, für die besonderen Kinder, die so dringend auf Hilfe und Förderung angewiesen sind. Mit der Integration sieht es auch schlecht aus, ähnlich wie in Out of mind. Ich kenne leider auch Mobbing und Zurückweisung von den Mitschülern und Eltern und sinnlose Beschäftigungstherapien seitens der Lehrer, die selbst keine Ahnung von besonderen Kindern auf Regelschulen haben. Für die Integrationskraft muss man auch regelmäßig kämpfen, obwohl Diese unerlässlich für solche Kinder ist, die in einer normalen Klasse sonst völlig untergehen würden. Es ist aber nun einmal so, dass Kinder die behindert sind, aber einen normalen IQ besitzen oder nur eine Lernbehinderung haben, durchaus die Regelschulen besuchen müssen wegen der Schulpflicht und hier scheitert meistens die Integration. Ich kann also alle Themen im Buch absolut nachvollziehen und bestätigen das alles realistisch widergegeben wird.

Die Geschichte von Melody ist wirklich herzzereißend und wunderschön und sie zeigt mit wieviel Stärke und Mut und Kampfgeist so ein besonderes Kind sich der regulären Gesellschaft und dem Leben stellt. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und ich finde man sollte es als Pflichtlektüre in den Klassen lesen lassen, damit die Jugendlichen und Lehrer einfach ein besseres Verständnis für besondere Menschen bekommen und sich vielleicht auch mehr Gedanken zum Thema Integration gemacht wird. Es zeigt die Seiten der gelungenen und gescheiterten Integration. Das Buch ist absolut empfehlenswert. Ich hatte es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Filmtipp Ben X

Wer einen guten Film über Mobbing, Gamer, Autismus sehen will, den sei Ben X ans Herz gelegt. Der Film hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. 



Sonntag, 22. November 2015

Verrückt na und?

Ein paar Zeilen zum Thema verrückt sein....

Mehr dazu auf meinem Gedichts- und Gedankenblog
 http://gedichte-monia-dark.blogspot.de/2015/11/verruckt-na-und.html




Der Künstler Markus T. sagte: Wieso hälst du dich zurück und bringst nicht den ganzen Dramatikpoint zum Ausdruck. Vor was hast du angst?
Ich nehm das als Metapher fürs Leben... Geisteskrank: Ja Medikamente: Nein



Diagnosen aus dem Kreis der Traumafolgestörung und affektive Störung


Ich verarbeite ab jetzt öffentlich, weil ich denke das auch andersartige Menschen das Recht haben auf Anerkennung in der Öffentlichkeit und das jeder so sein soll wie er nun mal ist und lasse meine Masken fallen! Nehm meine Hand und folge mir in ein skurilles Wunderland oder lösche mich aus deiner Welt!
Was ist Realität? Ist die Realität der Norm die wirkliche Realität oder können unterschiedliche Realitäten nicht auch als Real betrachtet werden? Ist der Wahnsinn tatsächlich solches, bloß weil er vom Standart abweicht und die Menschen in der genormten Realität ihn nicht verstehen? Glaubt man der String Theorie dann gibt es viele Dimensionen.
<Runar RavenDark 2015

Dienstag, 24. März 2015

Aktion Mensch die Bunte Bande

Diese tollen Geschichten kann man kostenlos im Internet bestellen bei Aktion Mensch
Kindgerechtes heranführen an die Themen: gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion!
Für die Aktion Mensch ist es wichtig, dass Kinder lernen: Menschen können ganz verschieden sein. Deshalb wird diese kostenlose Buchreihe vom Carlsen Verlag und Aktion Mensch herausgegeben. Das finde ich einfach Spitze und deshalb gibts hier nun auch einen Blogeintrag :)


Freitag, 30. Januar 2015

Gedanken Zeit und Leut mit DIS

An alle Menschen die sich mit mir eine reguläre Freundschaft wünschen und sich vielleicht vernachlässigt und unwichtig fühlen, es tut mir leid und hat mit euch wirklich nichts zu tun. Ich hab kein Zeitbewusstsein wie die Meisten, ich lebe im Hier und das Hier fängt morgens an, wenn ich total übermüdet aufstehe, weil ich bis 5 nicht einschlafen konnte und geht weiter mit Kind, mit Mann, mit Hund, mit Haushalt und Firma. Es geht weiter mit Zukunftsplanung, Schreibarbeiten, Notizzetteln, zwischen dem Gewirr der Erinnerungskonstruktionen, Weiterbildung und Neubildung, mit dem Festhalten von Momenten, Terminen und der Suche nach verschwundenen Dingen, mit Magenkrämpfen, Schwindel und Gedächtnisverlust und endet abends um 10, manchmal auch um 12, wo ich dann das erste Frühstück zu mir nehme, erschöpft niedersinke, aber durch den Gedankensturm bis 5 Uhr keine Ruhe finde. Oft vergehen Tage, vergehen Wochen mit unglaublichen Ereignissen und Geschehnissen, die mich freuen, aber oftmals auch niederreißen, manchmal auch ängstigen. Ich ebne, ich lichte, steh auf und schreite weiter, doch bin ich tief in meiner eigenen Wunderwelt gefangen und erkenne nur manchmal das sich weitere Menschen in meinem Umfeld befinden auf die ich nur selten reagiere. Oft kommt es mir so vor, als wäre nur ein Tag vergangen und doch fehlt eine Woche. Zeit? Was ist die Zeit, wie fühlt man Zeit und wie schätzt man sie richtig ein? Und wenn Erinnerungen und Gefühle abhandenkommen, dann ist jeder Tag wie ein Neubeginn in einem Leben.

Dienstag, 20. Januar 2015

Gefühle ausdrücken über Karten

Da man sehr schwer oder manchmal auch gar nicht im Gesicht eines Autisten seine Stimmung lesen kann und oftmals die Kommunikation erschwert ist, können Gefühlskarten eine tolle Hilfe sein. 

Es gibt soviele Momente voller Frust, wenn der Autist sich nicht verstanden fühlt und auch nicht mitteilen kann, vielleicht dann aus der Situation heraus sogar noch agressiv wird und deshalb dann auch noch zusätzlich ärger kassiert. Aber auch für die Eltern oder Betreuer ist es sehr, sehr anstrengend, können sie einfach nicht in die Seele des Kindes oder des Jugendlichen sehen und verstehen und deuten deshalb vieles falsch. Und dann bekommt der Autist meistens auch nicht mit wie sich sein Gegenüber fühlt und deutet vieles falsch. Es ist so als würden sich zwei Ausserirdische von fremden Planeten begegnen. 

Deshalb arbeiten wir nun mit Emotionskarten. So kann man durch zeigen einer Emotionskarte dem Kind mitteilen, wie man sich fühlt und auch benennen weshalb man sich so fühlt und das Kind oder der Jugendliche kann auch durch das zeigen einer Karte mitteilen wie seine Gefühlslage gerade ist. So kann man viele Missverständnisse und Frustration vermeiden und sich gegenseitig besser kennenlernen, vielleicht auch ins Gespräch kommen, wenn der Autist reden kann oder anders verständigen. 

Natürlich sind so Emotionskarten nicht nur etwas für Autisten, sondern auch für anderweitig behinderte oder besondere Kinder und Jugendliche geeignet und auch für Kinder und Jugendliche ohne Behinderung sind Emotionskarten eine absolute Bereicherung. Selbst bei Erwachsenen sind sie sehr gut einsetzbar, eine Empfehlung für Business-/Life- und Lern-Coaches.

Über den Picto Selector, den man sich kostenlos runterladen kann, auch um nach PECS zu arbeiten, kann man sich Grundemotionen ausdrucken und laminieren und im Alltag mit einbauen. Werden die Gefühlskarten gut angenommen und können Gefühle so benannt werden, kann man sich ein größeres Paket mit Karten und mit differenzierteren Gefühlen zulegen.

Wir haben mit 3 Gefühlen begonnen.



Aufgrund einer Empfehlung möchten wir uns dieses Kartenpacket

Gefühlskarten "Wie geht es Dir?"von Hanna Hardeland

anschließend zulegen. Statt 60 Karten gibt es auch noch eine Version mit 30 Karten. Ich muss ehrlich sagen, mich hat der hohe Preis sehr umgehauen, allerdings ist mir schon oft aufgefallen, dass leider gerade mit Lern- und Therapiematerial für besondere Kinder ein heiden Geld gemacht wird, weshalb ich Vieles in Eigenarbeit umsetze. Bei den Karten werd ich allerdings in den sauren Apfel beissen und sparen, da ich denke, dass wir sie oft nutzen werden.

Augen auf bei der Therapiewahl



Jeder will nur das Beste für sein Kind, vorallendingen wenn das Kind auch noch behindert und hilflos ist. Eigentlich denkt man in Instituten, bei Ärzten und Therapeuten ist man in guten Händen, aber auch hier muss man aufpassen nach welchen Therapiemethoden gearbeitet wird. 

TEACCH „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children“ (dt.: „Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder“), PECS (Picture Exchange Communication System, zu deutsch: „Bildaustausch-Kommunikationssystem”) und auch andere Förderungen sind wirklich eine tolle Sache. Hier wird das Kind unterstützt und es wird nach dem Belohnungprinzip gearbeitet. Es fördert, motiviert und lässt die Kinderseele und den Geist erblühen ohne dabei den eigenen Charakter zu zerstören.

Allerdings möchte ich hier allen Menschen von ABA Applied Behavior Analysis bzw. Angewandte Verhaltensanalyse abraten. Hier werden Kinder wie Hunde gedrillt und systematisch gebrochen, so dass sie irgendwann keinen eigenen Charakter mehr besitzen, sondern nur noch funktionieren. Dazu hab ich euch noch ein paar Links rausgesucht. Natürlich ist dies nur meine eigene Meinung und es gibt genug Befürworter von ABA. Mir jedoch blutet das Herz wenn ich Berichte von erwachsenen Autisten lese, die am Boden zerstört sind und hoch depressiv.





Freitag, 12. Dezember 2014

Buchempfehlung: Kindern Autismus erklären

Ich bin Loris


Ich hab mir das Buch über Amazon bestellt und mit meinem Kind gelesen und wir fanden es beide sehr schön. Autismus wird hier weder überbewertet noch stigmatisiert. Es zeigt wie neurotypische Kinder und autistische Kinder sich ergänzen können und gemeinschaftlich miteinander arbeiten. Ein tolles Buch!

Zitat Buchrücken Klappentext: 
"Loris fühlt sich wohl, wenn jeder Tag dem andern gleicht. Aufregende Klassenfahrten und Abenteuer mag er nicht. Für den Sachunterricht wollen er und seine Freunde Leo und Annika etwas über die Nachbarskatze schreiben. Doch der schwarze Kater Albert ist spurlos verschwunden. Leo und Annika beginnen aufgeregt mit der Suche. Loris sieht genau hin und macht eine überraschende Entdeckung."

Zitat aus dem Gutachten der Stiftung Gesundheit:
"Behutsam wird gezeigt, wie Kinder mit autistischen Störungen die Welt wahrnehmen und dass es keinen Grund zur Ausgrenzung gibt."



Mia meine ganz besondere Freundin



Dieses Buch liegt mir besonders am Herzen, denn es ist von einer betroffenen Mutter geschrieben, die ihr ganzes Herzblut in dieses Werk steckte. Dagmar Eiken-Lüchau ist 43 Jahre alt und Mutter von 4 Kindern und staatlich anerkannte Erzieherin. Sie arbeitet aber schon seid Jahren im Bereich Event und PR- und Gastronomie. Zusammen mit der Illustratorin Lucie Vyhnalkova, die wirklich bezaubernde Bilder in das Buch mit einbringt, wurde ein Vorlesebuch für Kinder im Vorschulalter zumThema Autismus kreiiert und in Selbstdruck gegeben, da man bis jetzt leider noch keinen Verlag gefunden hat. Die Einnahmen vom Buch gehen auf ein Treuhandkonto und damit werden Therapien bezahlt für Mia, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Bestellbar ist es unter folgendem Link: Mias Blog

Das Buch ist sehr sehr liebevoll in Zeichnung und Text und sogar beim Aufklappen kam schon eine Überraschung zum Vorschein. Nämlich Grüße von Mia und ihrer Mutti, sowie ein selbstgemaltes Bild von Mia. Darüber hab ich mich mega gefreut <3

In der aktuellen Ausgabe des Osnabrücker Wissen Nr. 8 kann man einen aktuellen Bericht über das Buch finden.



Donnerstag, 27. November 2014

Lehrmaterial Förderung Kinder Buchstaben und Zahlen

Hier stelle ich euch einmal ein paar Seiten zur Verfügung, wo man tolles Material zum Lernen für die Kids herbekommt.

Lesen Lernen mit Tieralphabet

Mathe lernen mit Perlenkarten

Zahlenkarten 1-20 mit Piktogramm

Zahlen mit Farbprinzip

Bei uns auf der Schule wird gerne mit einem Zahlenquadrat gearbeitet, welches unseren Sohn leider noch etwas verwirrt, aber ich hoffe das wir das in der Zukunft vielleicht auch integrieren können.


Mittwoch, 19. November 2014

Warum hab gerade ich ein behindertes Kind?

Alle Eltern haben eine Idealvorstellung und malen sich die tollsten Zukunftsbilder für ihre Kinder aus. Wenn es dann doch ganz anders kommt und man erhält eine Diagnose mit der man nicht rechnet die Wunschvorstellungen und Ideale innerhalb eines Sekundenbruchteiles zerschmettert, dann bricht erst einmal die eigene Welt zusammen und Fragen im Kopf purzeln wild umher und reissen an Herz und Seele. Vorallendingen die "W" Fragen werden dann zur Qual:" Warum? Wieso? Weshalb?" 
Es gibt dann erst mal keine zufriedenstellende Antwort, aber man wächst in das neue, in das abenteuerreiche Leben und irgendwann kann man sich gar nicht mehr vorstellen in der angepassten Norm zu existieren. Plötzlich sieht man die Welt mit ganz anderen Augen und die W Fragen rutschen ins Abseits. Denn dann zählt nur noch das hier und jetzt und man erkennt den Sinn. Wie oft hab ich und mein Mann in den letzten Monaten bereits gesagt:" Stell dir mal vor, der Kleine müsste da oder da aufwachsen." Undenkbar! Wir haben genau das Kind, was für uns perfekt ist und welches wir bis zu unserem Tod lieben werden und begleiten durch seine ganz eigene Welt. Wir sind wirklich richtig stolze Eltern und wir feiern jeden kleinen Fortschritt, wie einen Geburtstag. Nichts ist selbstverständlich und vieles was am Anfang unerreichbar schien, wurde bereits geschafft. Jeder Tag und jeder Fortschritt sind ein Wunder. 

Auf meiner Lebensreise fand ich einen tollen Blog auf http://www.lockenkopf-mia.de, indem eine Betroffene folgenden Satz von ihrer Freundin schrieb.
Zitat:" Ihr habt ein besonderes Kind und es hat sich euch ausgesucht... Gute Entscheidung!"

Diese Erkentniss und Sichtweise hat mich so tief bewegt, dass ein paar Tränen über meine Wangen purzelten. 

Besonders berührt haben mich auch folgende Texte, die mir Kraft schenken und die ich gerne mit euch teilen möchte:



Die Spezialmutter

Ich stelle mir vor, wie Gott über die Erde schwebt und sich die Werkzeuge seiner Arterhaltung mit größter Sorgfalt und Überlegung aussucht. Er beobachtet sehr genau und diktiert dann seinen Engeln Anweisungen ins riesige Hauptbuch.

"Mueller, Lisa :Einen Sohn; Schutzheiliger: Matthias. - Meier Lena: Eine Tochter; Schutzheilige:Cecilie. - Schmitt,Laura : Zwillinge;Schutzheiliger? Gebt ihr Gerhard, der ist gewohnt, daß geflucht wird!"
Schließlich nennt Gott einen Namen und sagt:"I H R gebe ich ein behindertes Kind." Der Engel sagte neugierig: "Warum gerade Ihr, Herr? Sie ist doch so glücklich!"

"Eben deswegen !",sagte Gott lächelnd. "Kann ich einem Behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt ? Das wäre grausam!"

"Aber hat sie denn die nötige Geduld?" fragt der Engel. "Ich will nicht, daß sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock und Zorn erst abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit ,die bei Müttern so selten und so nötig sind.

Verstehst Du, das Kind, das ich Ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und SIE muss es dazu bringen, in der IHREN zu leben. Das wird nicht leicht werden."

" Aber, Herr - soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an Dich." Gott lächelte. "Das macht gar nichts, das bring ich schon in Ordnung. Nein, Sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus." Der Engel ringt nach Luft. "Egoismus ? Ist das denn eine TUGEND ?!"

Gott nickt. "Wenn sie sich nicht gelegentlich von dem Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sie ein gesprochenes Wort als etwas selbstverständliches hinnehmen. Nie einen Schritt als etwas alltägliches. Wenn Ihr Kind das erste Mal "MAMA" sagt, wird Ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt.

Ich werde bei Ihr sein, jeden Tag Ihres Lebens; jede einzelne Minute, weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut, als sei Sie hier neben mir."

"Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen ?" fragt der Engel mit gezückter Feder.
Da lächelte Gott : „Ein Spiegel wird genügen“
(Erma Bombeck)

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DES HIMMELS BESONDERES KIND

Weit von der Erde entfernt fand eine Versammlung statt.
"Es ist wieder Zeit für eine Geburt", sagten die Engel zu dem Gott da oben.
"Und dieses besondere Kind wird viel Liebe benötigen.
Seine Fortschritte werden sehr langsam sein, Vollendungen werden nicht offensichtlich.
Und es wird viel Fürsorge benötigen von den Menschen, die es dort unten treffen wird.
Es kann nicht so schnell laufen, lachen oder spielen wie andere, seine Gedanken
werden manchmal weit entfernt sein.
Von vielen Menschen wird es nicht aufgenommen, es wird als behindertes Kind immer
benachteiligt sein.
Also laßt uns vorsichtig sein, wohin wir es senden.
Wir wollen, dass sein Leben glücklich und zufrieden wird.
Bitte, Gott, - so sagten die Engel -  finde die Eltern, die diese schwere Aufgabe für Dich erledigen können.
Sie werden nicht sofort merken, welche wichtige Rolle sie gebeten wurden zu spielen
für dieses Kind von oben, das starke Treue und große Liebe in sich hat."
Doch bald werden die Eltern das Ihnen gegebene Privileg erkennen,
dass sie ein Geschenk des Himmels versorgen.
Dieser kostbare Schützling, so sanftmütig und mild,
ist des Himmels besonderes Geschenk.

(Verfasser unbekannt)
 

Mittwoch, 12. November 2014

Tipp: Alltags- und Kommunikations-Systeme für Autisten PECS und weiteres

Wie man auf den Fotos erkennen kann, haben wir unterschiedliche Systeme zu Hause, die unserem Sohn (8) das Leben erleichtern. 

Zum Einen haben wir einen Lerncontainer für Schulaufgaben und Übungsaufgaben. 
Diesen haben wir mit Piktogrammen in Bild und Schrift und mit unterschiedlichen Farben bestückt.



Wegen den Übungsaufgaben für den Lerncontainer herrschte bei uns das Chaos. Da unser Sohn gar keinen Spaß an Übungsheften hat, weil die einfach zu groß und durch die Farben und das Gewusels zu überfordernd sind, rissen wir alles auseinander und ordneten es in kleine Portionen, wo er je nach Schweregrad Punkte sammeln kann. 



Das Lohnheft liegt unter Lohn in seinem Container und dort kann er Punkte sammeln nicht nur für die Übungsaufgaben, sondern auch fürs Lesen, Hausarbeiten, Benehmen in der Schule, Anstrengung in der Schule usw. Die Punktemenge und für was es Punkte gibt wurde vorher vereinbart und steht nochmals im Heft und alle haben unterschrieben wie eine Art Vertrag. Minuspunkte gibts auch für sehr schlechtes Benehmen zB wenn er sich in Gefahr bringt usw. Allerdings nicht für kleine Vergehen, die mit seiner anderen Wahrnehmung zu tun haben, denn da kann er nichts dafür und das würde auch zu stark frustrieren. Viel mehr steht bei uns der Spaß und das Belohnungsprinzip im Fordergrund. Festgehalten wird alles im Lohnheft. Das Punktesystem für die Boxen haben wir nun den 3. Monat und es macht ihm wirklich Spaß und er bemüht sich ganz doll! Wenn er Übungsaufgaben richtig toll gelöst hat bekommt er noch zusätzlich einen Bienenstempel auf seine Aufgaben! 


Einmal im Monat gibts je nach gesammelter Punkte-Menge eine Box mit Überraschungen die ihm gefallen. Das motiviert ihn in der Schule und zu Hause. Dafür wird zwischendurch von uns und der Familie an Spielzeug nix gekauft. Alles kommt in die Boxen.



Es läuft momentan sehr gut, worüber wir total froh sind. Natürlich rechne ich auch wieder mit Rückschrittsphasen, aber das ist nicht schlimm. Nun wissen wir ja besser damit umzugehen. Mit dem Boxen-Punktesystem und den Übungsheften das wir sie einfach auseinanderreissen und in kleine Portionen einteilen, haben wir uns ausgedacht. Mit den Piktogrammkarten und dem Ordnungssystem zb als Schrank, dass haben wir uns vom Autistenzentrum in Fürstenwalde abgeschaut, die sich dort auf der Förderschule auf Autisten spezialisiert haben und uns solche Systeme ans Herz legten. Mittlerweile ist noch ein Beschäftigungsboard hinzugekommen.


Wir erstellen gerade im Stil des Beschäftigungsboards noch eine Tagesleiste, damit sein Tagesablauf geordnet ist und er sich besser zurechtfindet. Auf das Beschäftigungsboard werden einlaminierte Piktogrammkarten geheftet, die mit einem Klettpunkt am Rücken versehen sind. Diese Karten werden auf die selbstklebenden Klettstreifen, die bei uns an einer Korktafel angebracht wurden, geheftet. Diese Karten zeigen seine ganzen Spielzeuge und Handarbeitssachen usw (also alles mit was er sich beschäftigen kann) an. Es soll eine Mamazeit (Auszeit für mich) in seinem Tagesablauf integriert werden, wo er sich dann eine Karte aussuchen darf, die dann auf sein Tagesboard mit drauf kommt und dieses ausgesuchte Spielzeug ist dann verbindlich und das bekommt er dann in der halben Stunde, wo die Mama mal ihre Ruhe braucht. Da er große Probleme hat eine Übersicht über seine Sachen zu bekommen, fand ich die Boardidee mit den Kärtchen einfach super. So hat er sofort eine Übersicht und kann sich besser orientieren und entscheiden. 

Bin gespannt wie er es annimmt. Zum Schrank hat er so gut wie nix gesagt, aber er benutzt ihn eifrig, was ich einfach nur Klasse finde! Das er die Systeme so schnell annimmt und umsetzt hätte ich nicht gedacht. Man merkt das er damit super klarkommt und er Freude daran hat.

Was ich voll super finde, mit kleinen Kindern kann man auch wunderbar mit Piktogrammkarten arbeiten und  kleine Tagesleisten erstellen. Bei kleinen Kindern noch nicht mit Schrift, sondern mit Karten wo nur die Piktogrammbilder drauf sind. Also man klebt dann zB hin morgens ein Wecker und ein Bett (aufstehen), dann sagt man aufstehen zeigt die Karte und legt sie in einen Behälter dafür, dann kommt das nächste Kärtchen Kleidung anziehen, Zähne putzen, Haare kämmen, Frühstück usw. Dabei kann man auch immer die Bedeutung der Karten nochmals benennen und wenn sie etwas größer sind wird unter diese Bildkarten noch das Wort eingefügt, damit sie sehen, wie es auch geschrieben wird und das Kind kann dann selbst seinen Tagesplan nach und nach abarbeiten und sich daran orientieren und irgendwann brauch es vielleicht gar keine Bilder mehr sondern nur noch die Schrift. Mit den Piktogrammen kann man auch Karten im Kleiderschrank zB befestigen, wenn das Kind nicht weiss wo etwas liegt und sich bei den Kleidungsstücken nicht zurecht findet usw. Und um mit ganz kleinen Autisten in Kontakt zu treten, die noch nicht sprechen können, gibts sogar Klett-Bücher (zu kaufen, oder man erstellt selbst eins) welches man samt Kärtchen überall mit hinnehmen kann, um sich zu verständigen. So ist die Kontaktaufnahme am Anfang leichter oder teilweise auch überhaupt erst möglich.


http://www.pecs-germany.com/ hier kann man Material bestellen oder vorgefertigte Systeme. Man kann aber auch selbst Karten und Leisten und Boards sowie Bücher erstellen mit Klettklebepunkten, selbstklebendes Klettband und einem Laminierer für die ausgedruckten Kärtchen. Um Piktogramme zu erstellen gibt es dieses Programm hier (Picto Selector) oder man stellt sich Piktogramme über google zusammen.


Das Piktogrammsystem beruht auf dem Bilder-Tausch-Kommunikations-System PECS (Picture Exchange Communication System), welches Mitte der achtziger Jahre von Lori Frost und Dr. Andy Bondy als alternatives Kommunikationssystem entwickelt wurde. Zuerst wurde es in den USA bei kleinen Kindern als Kommunikationssystem eingesetzt, später fand man aber heraus das es auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist. Das PECS System ist mittlerweile auch nicht mehr auf Autismus allein beschränkt, sondern wird auch bei anderen Menschen eingesetzt, deren Sprachvermögen eingeschränkt oder nicht vorhanden ist.
ABA (Applied Behavior Analysis-Angewandte Verhaltensanalyse) und das Buch Verbal Behavior bilden den theoretischen Hintergrund. Daraus entwickelte Andy Bondy ein Pyramidensystem, welches der Firma den Namen PECS gab. Ein einzigartiges Lehrmodell für Menschen mit Entwicklungsstörungen und Lernbeeinträchtigungen wurde entwickelt. 
Das breite Spektrum von ABA (Applied Behavior Analysis = Angewandte Verhaltens-analyse) und das Buch „Verbal Behavior“ von B. F. Skinner bilden den theoretischen Hintergrund.  
Daraus entwickelte Andy Bondy den Pyramid Ansatz für die Erziehung – der der Firma PECS ihren Namen gab. Es ist ein einzigartiges Lehrmodell, das eine effektive Lernumgebung für Menschen mit Entwicklungsstörungen und/oder Lernbeeinträchtigungen schafft.
 
Basis der Pyramide-Strukturelle Elemente. 
Sie schaffen die Umgebung, die das Lernen fördert:
1.     funktionelle Aktivitäten
2.     Verstärkersysteme
3.     Funktionelle Kommunikation
4.     Veränderung von situationsbezogenem, unangemessenem Verhalten

Die Seiten der Pyramide sind die Elemente für einen erfolgreichen Unterricht:
1.     Generalisierung
2.     Effektiver Unterricht
3.     Lehr- und Promptstrategien
4.     Fehlerkorrektur

Kombiniert man alle Elemente, führt dieser Ansatz in verschiedenen Zusammenhängen zum Erfolg. Die Pyramide betont beim Lernen mehr das „Wie“ als das „Was“. Sie erlaubt eine maßgeschneiderte Anpassung des Unterrichts an die Fähigkeiten und Möglichkeiten des individuellen Schülers.



Ganz neu gibt es mittlerweile neben der Tagesleiste bei uns  ein Tagesbuch, welches man überall mit hinnehmen kann.

Ich hab ein Fotoalbum gekauft mit Klebeseiten und einen Beutel besorgt, den ich mit fertigen Piktogrammkärtchen befüllen kann.


Auf den ersten beiden Seiten habe ich links die Schrift "Mein Tag" in Druckbuchstaben ausgedruckt und eingeklebt, sowie eine offene Papptasche. In die Papptasche kommt noch eine kleine Kunststofftasche hinein, aber das könnt ihr ganz individuell gestalten. In der Kunststofftasche sind die Piktogramme der Wochentage und 3 Emotionskarten drin, mit denen wir arbeiten. In die Papptasche kann er seine abgearbeiteten Piktogramme vom Tag stecken. 

Auf der rechten Seite habe ich seinen Namen ausgedruckt und ein Foto von ihm darunter eingefügt mit der Selbstklebefolie, die ja schon regulär beim Fotoalbum mit dabei ist.Zum Schutz meines Kindes habe ich Name und Gesicht unkenntlich gemacht.




So können eure hergestellten Piktokrammkarten aussehen:



Die folgenden Seiten hab ich so bearbeitet:
Auf der linken Seite habe ich die Selbstklebefolie rausgeschnitten und selbstklebendes Klettband mit Haken befestigt. Darauf kann man die einlaminierten Piktogrammkarten mit den selbstklebenden Klettpunkten befestigen. Rechts habe ich die Seite mit der selbstklebenden Folie gelassen, falls ich noch extra Hinweise darunter für den Tag einfügen möchte. Die erste Seite mit Klettband ist für den Wochentag und den Morgen, die zweite Seite ist für den Mittag und die dritte Seite für den Abend. Das kann dann an einem Samstag zB so aussehen, wie die folgenden Bilder zeigen.





Auf der letzten Seite habe ich allgemeingültige Regeln mit der selbstklebenden Seite befestigt. Bei den Regelpiktogrammen hab ich keine Flauschpunkte verwendet. 


Zum transportieren, haben wir ihm seine eigene, coole Laptoptasche geschenkt, in die er alles ordentlich ordnet und verstaut, was er tagsüber und unterwegs benötigt.

Ich hoffe ich kann euch hier ein paar gute Anregungen geben und wünsche euch viel Spaß und Erfolg :)