Donnerstag, 23. April 2015

Erfrischender Power-Smoothie




-Eigenes Rezept-

1 Stück Ingwer

1 Apfel

1 Birne

ca. 30g Wildkräuter

1/2 TL Spirulina (statt Spirulina kann man auch noch mehr Wildkräuter  zugeben)

1/2 Zitrone (ausgepresster Saft)

Wasser



Ingwer, Apfel, Birne, Kräuter, Spirulina und Zitrone im Mixer mit etwas Wasser ordentlich pürieren. Soviel Wasser zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und genießen.

Mittwoch, 22. April 2015

Wild Red Salad




 Schmeckt deftig, leicht wie Gyros-
-Eigenes Rezept-

Zutaten:
3 kleine Knollen rote Beete (Grob gerieben)
3-4 Möhren (Grob gerieben)
1 Hand voll Cashewkerne (ca. 40g)
6 Blätter Bärlauch
1/2 TL Spirulinapulver
Salz
Wasser
Wildkräuter und Blumen (zB Taubnessel)

Zubereitung:
Die geriebene rote Beete und die Möhren in einer Schüssel mit Salz durchrühren. Cashewkerne, Bärlauch und Spirulina mit einem Schluck Wasser im Mixer pürieren und mit Salz abschmecken. Die würzige Sauce über den Salat geben und alles ordentlich verrühren und gut durchziehen lassen. Der Salat sollte etwas kräftiger mit Salz gewürzt sein, dann entfesselt er einen richtig deftigen Geschmack (ähnlich Gyros oder Grillgut). Wildkräuter und/oder Blumen drüber streuen und genießen.


Raw Dinkelbrot

-Eigenes Rezept-


Zutaten:

250g Dinkel (In Wasser über Nacht einweichen bis es keimt)

50g Goldleinsamen (In Wasser über Nacht einweichen)

Salz





Zubereitung:

Den gekeimten Dinkel und 2 EL vom Leinsamen im Mixer mit etwas Salz pürieren, bis ein Brei entsteht. Den restlichen Leinsamen unterheben. Alles gut durchrühren und Brotfladen dünn auf eine Dörrfolie oder Backpapier ausstreichen. Dörren bei 40 Grad im Dörrgerät, in der Sonne oder im Ofen bei 50 Grad (in die Backofentür ein Löffel dabei stecken). Wenn die Fladen richtig hart sind, dann vom Papier lösen und von der anderen Seite nochmals nachtrocknen. 




Dienstag, 21. April 2015

Coco-Smoothie



 -Eigenes Rezept-

 Folgende Zutaten mixen:

Kokoswasser einer Kokosnuss
3 Stücke Kokosnussfleisch
1Hand voll Rohkostkokosraspeln
2 Bananen
3/4 Ananas
Etwas Wasser





Samstag, 18. April 2015

Kakteen- und Sukkulenten im Aquarium





Wie richtet man ein Kakteenarium ein?


Um eine unebene Landschaft zu erhalten wird  Styropor in das Aquarium mit eingebracht. Allerdings nicht einfach wie auf dem Foto reingestellt, sonder auseinandergeschnitten und in verschiedenen Schichten und Höhen eingesteckt. Man gibt durch das Styropor etwas Halt und Form. Sie folgende Fotos.




Dann kommt als Drainage Blähton und Pflanzgranulat. Das habe ich großzügig ca. 5 cm hoch als Schicht ausgestreut. Dort wo das Granulat sich befindet, kann man später wunderbar den Wasserstand erkennen, so dass keine Überwässerung stattfindet. Man muss sehr mit dem Gießen aufpassen, weil im Aquarium Wasser nicht abfließen kann und Kakteen auf nasse Füße sehr empfindlich reagieren. An der Seite hab ich noch ein kleines Plastikrohr mit reingesteckt zur späteren Bewässerung mit einem Trichter. Von oben ist auch eine Bewässerung möglich, ich finde aber eine Bewässerung von unten besser. 






Nun kann man die Kakteenerde einbringen und so verteilen, wie man das gerne möchte. Man sollte schon eine ordentliche Schicht Erde im Voraus planen, da man den Wachstum der Kakteen und die Wurzeltiefe berücksichtigen muss. Laut Internetrecherche scheinen sich die Arten Melocactus, Haworthien, Echinopsis sowie lebende Steine recht wohl zu fühlen. Wenn man keine Überwinterungsmöglichkeit hat, sollte man am besten tropische Pflanzen nehmen, die keine bzw nur eine bedingte Winterpause benötigen. Auch sind kleinbleibende Arten vorteilhaft oder langsam wachsende. Allerdings kann man natürliche alle Sorten austesten und gegebenenfalls ja auch wieder aus dem Aquarium entfernen. Wer Angst vor Schädlingen hat, kann die Kakteen mit Topf einsetzen, somit ist ein schnelles Herausnehmen der Pflanze gesichert. Schöner und natürlicher sieht eine Verpflanzung ohne Topf aus, diese ist jedoch auch risikoreicher. Wer Angst hat vor einem Befall, kann die Pflanzerde vorher im Ofen backen oder im Tiefkühler frosten. Das sollte die meisten Schädlinge zerstören, falls man welche in der Erde sitzen hat. Leider ist es mir selbst schon oft passiert, dass ich mir Schädlinge in der Blumenerde aus dem Baumarkt eingeschleppt habe. Notfalls sollte man um 100%ig sicher zu gehen vorbeugend direkt mit Gift arbeiten






Nachdem die Erde eingebracht ist, kann man die Kakteen in das Aquarium einsetzen.  Jenachdem, wie groß die Kakteen später werden, kann man ihnen einen Platz zuweisen, so dass sie nicht später den kleinbleibenden Arten zuviel Licht rauben.   




Alle Pflanzen werden nach dem einsetzen gewässert, damit sie gut anwachsen können. Aber drauf achten, nicht zuviel zu gießen.  Anschließend kann man eine Kies-, Split- und oder Sandschicht auftragen und  Wüstendekomaterial nach Belieben einbringen.  Die Wüstenpflanzen sind sehr lichthungrig und das Aquarium sollte immer in der Nähe eines  Fensters stehen. Zusätzlich ist eine tägliche Zusatzbestrahlung mit Pflanzenlicht sinnvoll, wahrscheinlich auch nötig. Dazu nimmt man eine  Leuchtstoffröhre mit Lichtfarbe 840 oder 865. Zur Regulation des Lichts, kann man eine Zeitschaltuhr anbringen. Schwarz Weiß Folie auf der Rückseite des Aquariums sorgt für eine noch bessere Lichtausbeute und Bestrahlung der Pflanzen, ist aber kein muss. 

 



In meinem Aquarium befinden sich zur Zeit folgende Kakteenarten:

-Drachenfrucht Pitahaya Hylocereus undatus Kletterkaktus

Schnellwüchsige Kaktee, die Triebe mit über 5 Meter ausbilden kann. Sie besitzt Haftwurzeln, mit denen sie nach oben klettert.  Der Kaktus gehört zu den Blattkakteen und man kann ihm Glieder abtrennen, ohne das er dabei stirbt. Er kann unheimlich schöne und große, wohlriechende Blüten hervorbringen, die ihm den Namen "Königin der Nacht" eingebracht haben. Der Drachenfruchtkaktus ist ein tropischer Kaktus, der eine Winterruhe bei 10-15 Grad genießt, aber diese ist nicht unbedingt notwendig. Wird er durchgängig kultiviert, ist er aber nicht so blühfreudig. Hylocereus ist ziemlich robust und passt sich auch kleinen Töpfen recht gut an.



-Cephalocereus senilis Greisenhaupt

Diese Kakteenart stammt aus Mexiko und kann über 10 Meter hoch werden. Dazu benötigt er aber einige Jahre und im Topf bleibt er deutlich kleiner. Er ist stark behaart. In der Wüste schützen ihn die Haare tagsüber vor zu starkem Sonnenlicht und nachts vor der schnell absinkenden Kälte.  Als Sonnenanbeter benötigt er mindestens 3 Stunden volle Sonne am Tag. Der Cephalosereus kann, muss aber nicht kalt überwintert werden bei 10-15 Grad. Erst bei 6m Höhe, wird dieser Kaktus blühfähig. Das Greisenhaupt muss immer vor Schutz und Zugluft geschützt sein, deshalb wird empfohlen ihn immer unter Glasschutz zu halten. Dieser Kaktus ist anspruchsvoll in der Pflege.



-Echinocactus grusonni Schwiegermuttersitz Goldkugelkaktus

Diese Kakteenart stammt aus Mexiko und ist eine der schönsten Kugelkakteen. Er kann einen Durchmesser von 80cm erreichen und eine Höhe von 1,30m.  Somit kann die Größe eines Sitzmöbels erreichen. Im Volksmund wird er auch Schwiegermuttersitz genannt. Als Zimmerpflanze bleibt er jedoch zumeist kleiner. Echinocactus muss immer an einem sehr hellen Ort stehen. Im Sommer ist Sonne und Wärme nötig und im Winter sollte er bei 8-10 Grad eine Winterruhe einlegen. Wegen Brüchigkeit der Wurzeln sollte er nur umgetopft werden, wenn es wirklich sein muss. Er brauch sehr durchlässiges Substrat, da er zu Fäulnis neigt.  Erst ab 30cm Durchmesser ist dieser Kaktus mit gelben kleinen Blüten blühfähig. Man sollte ihn nur sehr selten uns sparsam gießen.


-Echinocactus weiß bedornt

Entspricht dem gelbbedornten Goldkugelkaktus.



-Gymnocalycium mihanovichii Erdbeerkaktus in gelb und rosa

Ist ein Pfröpfling der auf einem Wirtskaktus wächst, welches zumeist in Rot angeboten wird, allerdings gibt`s diesen Kaktus mit unterschiedlichen Kopffarben. 
Ursprünglich beheimatet ist die Naturform in Argentinien und Paraguay

Beim Handelsüblichen Kaktus, handelt es sich um eine Kreuzung von Zwei Kakteen. Meistens wird dafür ein Myrtillocactus verwendet, der mit einem Gymnocalycium mihanovichii gepfropft wird. Im Sommer kann dieser Kaktus bei viel Licht und Wärme gehalten werden, jedoch nicht im direkten Sonnenlicht. Im Winter bevorzugt er Temperaturen von 16- 20 Grad, kann aber auch ohne Winterruhe gehalten werden. Auf keinen Fall sollte er längere Zeit im Winter unter 15 Grad gehalten werden. Dieser Kaktus mag keine Staunässe, aber die Erde sollte nie völlig austrocknen, sondern immer leicht feucht sein.



-Mammilaria polythele Warzenkaktus

Mammilaria zählt zu den pflegeleichten, artenreichsten Kakteengewächsen (ca. 400 Arten). Die Kakteen sehen wie Nadelkissen aus und blühen meistens jedes Jahr. Man kann Mammilaria bei mindestens 15 Grad durchkultivieren. Jedoch ist eine Winterruhe bei 8-10 Grad sinnvoll, da die Kaktee sonst vielleicht keine Blüten ausbildet. Mammilaria mag feuchte, aber nicht nasse Erde. Die Oberschicht kann dabei ruhig austrocknen. Die meisten Mammilaria neigen zu Gruppenbildung, wobei sie Kindel an der Seite rausschieben. Polythele ist jedoch ein Einzelkaktus. Mammilaria erreichen selten einen Durchmesser von größer als 15 cm. Polythele wird bis zu 60cm hoch.



-Howorthia fasciata Aloegewächs

Es gibt ca. 160 Arten der Gattung Howorthia.  Es sind kleinwüchsige Sukkulenten mit interessanter Blattfärbung und Blattform. Sie Sukkulenten sind in Südafrika beheimatet.  Howorthien können fast das ganze Jahr über Blüten ausbilden und sind nicht schwierig zu kultivieren. Howorthien sollten niemals in direkter Sonne stehen, eher im Halbschatten. In der Winterruhe sind sie bei 10-15 Grad gut aufgehoben. Eine Überwinterung in der Wohnstube ist nicht empfehlenswert. Die Oberschicht kann austrocknen, doch sollte die Erde bei den Wurzeln immer leicht feucht sein und niemals völlig austrocknen. Man sollte sie jährlich neu eintopfen und alte Erde entfernen, da sie ihre alten Wurzeln einmal im Jahr abwirft und diese dann zu Fäulnis führen können. Howorthia Stauden werden ca. 5-10cm hoch.



-Tillandsie

Gehört zur Familie der Bromeliengewächse und ist eine tropische Gattung der USA und haben sich an unterschiedlichste Lebensräume angepasst. Es sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Meistens leben Tillandsien auf Bäumen und Kakteen, in oberen Etagen von Wäldern oder auf Felsen. Tillandsien haben nur ganz kleine Miniwurzeln zum Festhalten und werden nicht in der Erde gehalten, sondern auf Holz, Deko, Fels oder anderen Blumen aufgebunden. Das Aufbinden ist wichtig, da die Pflanze sonst nicht lange lebt. Aufbinden kann man Tillandsien zB mit Draht oder Streifen von einer alten Strumpfhose. Auch kann man sie in Tongranulat setzen. Die Pflanze sollte 2-3 Mal in der Woche mit weichen Wasser besprüht werden. Im Winter sollte man sie an einem hellen Luftfeuchten Ort aufbewahren ohne Sprühen da die Gefahr des Faulens besteht. Man sollte auch unbedingt auf weiches Wasser achten, da sonst die Poren mit denen sie Wasser aufnimmt, verstopfen können. Tillandsien benötigen keine Winterruhe und mögen es immer warm, feucht und sehr hell. Fühlt die Tillandsie sich wohl, dann kann sie dies mit Blüten belohnen.



-Echiveria

Echiveria sind pflegeleichte Sukkulente aus Mexiko. In Mode ist es momentan die Blätter der Pflanze gefärbt zu verkaufen. Echiveria liebt die Sonne und gegossen wird sie bis die Erde sehr feucht ist und dann lässt man die Erde fast völlig austrocknen bis zur nächsten Wässerung. Sie ist gegen Staunässe sehr empfindlich.  Überwintern sollte man sie bei 10-15 Grad. Je nach Art wird die Pflanze zwischen 30-100cm hoch.