Freitag, 30. Dezember 2016

Wie weckt man eine Elfe? - Eine Fee ist keine Elfe - Das Einhorn im Elfenwald

 Wie weckt man eine Elfe? Bd. 1






"Wie weckt man eine Elfe?" ist Band 1 einer Buchtriologie von Tanya Stewner, welches 240 Seiten lang ist und beim Fischerverlag erschien. Empfohlen wird die Geschichte ab 8 Jahre.

Das Buch gibt es in einer Softcover- und Hardcoverausgabe mit schönen dicken Leseseiten und zuckersüßen schwarz-weiß Illustrationen.  Der Künstler hat die Elfen besonders knubbelig und putzig, mit zerzausten Haaren und lustiger Kleidung dargestellt. Die Illustrationen ergänzen die Geschichte perfekt.

Die zehn Jahre alte Florentine ist eifersüchtig auf ihre zweieiige Zwillingsschwester, die durch ihr Schreibtalent immer wieder im Mittelpunkt steht. Die Eltern haben selbst einen Büchershop und der Vater arbeitet bei einem Verlag. Da liegt die Bücherliebe bereits in der Familie. Florentine hat auch ein Talent, aber das verschweigt sie. Zur Zeit macht ihr nur die halbe Stunde Lesezeit mit ihrer Mutter Freude, die sie allein mit ihr abends genießen kann. Dabei liest ihre Mutter immer aus dem Elfenbuch vor, welches Florentine im Büchergeschäft gefunden hat und welches ein Unbekannter einst verfasste, vermutlich ein Vorfahre der Familie. Im Buch findet man auch Zeichnungen von einer moppeligen Elfe, die gar nicht zu den feingliedrigen, wunderschönen, perfekten Elfen der Neuzeit passt. Was es damit wohl auf sich hat? Außerdem gibt es im Werk ein Ritual, welches man durchführen kann, um Elfen zu sehen. Ob das tatsächlich klappt? Florentine will es herausfinden.

Mich hat das Buch gleich von Anfang an verzaubert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist einfach und schön fließend. Es macht einen heiden Spaß die Geschichte zu verfolgen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei wird die Realität mit Fantasy gekoppelt und irgendwann beginnt man tatsächlich Grenzen zu vermischen, denn Elfen gibt es wirklich!? Die Story ist einfach total herzig, spannend, zauberhaft und sie steckt voller Magie. "Elfen helfen!" ist der Leitsatz der Elfen und das trifft völlig den Kern der Geschichte. Die putzigen, knubbeligen Elfen mit den zerzausten Haaren und den lustigen Kleidern sehen nicht nur großartig aus, sondern schenken den Kindern auch ein ganz anderes Körpergefühl, denn hier ist einmal kein dünnes, perfektes Ideal vorgegeben, was ich einfach total großartig finde. Außerdem werden die eigene Fantasie und Gedanken unglaublich angeregt und die Geschichte ist durchweg positiv und absolut liebevoll gehalten. Das Buch ist so richtig zum Wohlfühlen geeignet in seiner kompletten Art. Ich liebe es!


Fazit: Ein zauberhaftes, zuckersüßes, magisches Buch, welches die Grenzen zur Realität vermischt, denn Elfen gibt es wirklich!? In seiner ganzen Art von den positiven Aussagen bis hin zur herzigen Geschichte ist dies ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich einfach liebe. Eine außerordentliche Leseempfehlung!



Eine Fee ist keine Elfe Bd. 2



"Eine Fee ist keine Elfe" ist Bd. 2 der Buchtriologie von Tanya Stewner, welche beim Fischerverlag erschienen ist. Das Werk ist 224 Seiten lang und als Hardcover- sowie Softcoverausgabe erschienen.

Im zweiten Band sind wieder wunderschöne, lustige Illustrationen enthalten, die die Geschichte perfekt ergänzen. Die schwarz-weiß Zeichnungen gefallen mir in diesem Band sogar noch besser als im ersten Teil. Sie sind zuckersüß und trollig.

Florentine und Pauline, die zweieiigen Zwillinge verstehen sich als Geschwister wieder richtig gut. Aber als Florentine es tatsächlich schafft ein Feenritual durchzuführen, welches ihr ermöglicht alle Feen zu sehen, wird Pauline eifersüchtig. Doch lange können sich die Geschwister nicht Böse sein. Es ist eh wichtiger den Elfen zu helfen. Diese werden nämlich von einer besonders miesen Fee unter Druck gesetzt um den Buchdruck zu verhindern, damit die Elfengeschichte mit realistischen Bildern von den Zwillingen sich nicht verbreitet und somit die Elfen an Kraft gewinnen und auf der ganzen Welt aus ihrem Schlaf erwachen. Eine richtige Front zwischen Elfen und Feen entsteht, wobei die Elfen jedoch das Nachsehen haben. Die Feen sind in den letzten Jahrzehnten mächtige, oberflächliche, gemeine Schnepfen geworden. Marasamsara ist die Schlimmste von ihnen. Sie will den Elfen ihre Werkzeuge stehlen, damit die Elfen den Pflanzen, Tieren und Gegenständen nicht mehr helfen können. Wie sollen die Elfen ihr Feenproblem bloß lösen? Florentine hat schon eine Idee!

Wieder hat mich das Buch gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen und verzaubert. Auch in diesem Band ist der Schreibstil schön fließend, leicht. Die Seiten flattern nur so dahin und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß der Geschichte zu folgen. Die pummeligen, lustigen Elfen sind mir schon richtig ans Herz gewachsen und ich bin schon  ganz traurig wenn ich bald den letzten Band lese. Wieder einmal schafft die Autorin die Grenzen zwischen Fantasie und Realität wunderbar zu vermischen, so das man selbst an Feen und Elfen zu glauben beginnt. Wunderbar werden die eigene Fantasie und die Gedanken angeregt. Das Buch läd zum Träumen ein und entführt in eine wunderschöne, positive Welt.  Auch dieses Band ist sehr liebevoll geschrieben und gestaltet. Neben der Magie rückt hier zu Band 1 noch mehr Humor und Spannung in den Vordergrund. Ein magisches Werk, welches zum Abschalten bestens geeignet ist.

Fazit: Auch Band 2 läd zum Träumen ein und ist wunderbar zum Abschalten geeignet.
Ein zauberhaftes, zuckersüßes, magisches Werk, welches die Grenzen zur Realität vermischt. Nach der Buchreihe glaubt man tatsächlich an Feen und Elfen. Super liebevoll geschrieben und illustriert. Bin mittlerweile ein mega Elfenfan <3 
Eine außerordentliche Leseempfehlung!


 Das Einhorn im Elfenwald Bd. 3




"Das Einhorn im Elfenwald" von Tanya Stewner ist der letzte Teil der Triologie, 298 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.

Das Buch gibt es in einer Hardcoverausgabe und einer Softcoverausgabe. Auch in diesem Band verzaubern mich die schwarz-weiß Illustrationen. Sie ergänzen optimal die Geschichte und sind zuckersüß!

Im Zauberwald sind die Elfen geschockt, denn plötzlich versammeln sich Einhörner. Normalerweise sieht man wenn überhaupt ein Einhorn, aber eine ganze Gruppe ist sehr ungewöhnlich. Die Einhörner scheinen krank zu sein, denn sie haben schwarze, schreckliche Flecken, die sich auszubreiten scheinen. Was ist da bloß los und können die Elfen helfen? Die zweieiigen Zwillinge Florentine und Pauline bereiten sich derweil für ein Interview vor. Da Florentine in Gegenwart ihrer Eltern immer noch zur Wahrheit steht, dass es Zauberwesen gibt, wollen diese einen Psychologentermin ausmachen, da sie Angst haben ihre Tochter sei übergeschnappt und Pauline kneift und beginnt zu lügen. Sie sagt plötzlich um erwachsen zu sein und weil sie Angst hat ihren Vater zu enttäuschen, dass es keine Zauberwesen gibt und sie sich alles nur ausgedacht hat. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Zauberwelt!

Ganz ehrlich, ich bin mega traurig, dass nun die Triologie vorbei ist. Ich hab die Zwillinge und alle Zauberwesen in mein Herz geschlossen. Auch der letzte Band war wieder sehr spannend, emotional und magisch. Die Elfen, Feen und das Einhörnchen sind zuckersüß. Es macht mir unheimlich viel Spaß auch die Illustrationen immer wieder zu betrachten. Das letzte Band ist auch wieder trotz Komplikationen und Gefahr unheimlich positiv gehalten und es schenkt einem beim Lesen unheimlich viel Lebensfreude und Energie. Es ist auch sehr lehrreich, denn es vermittelt das bescheuerte Schönheitsideale nicht wichtig sind und das man seine Emotionen in den Griff bekommen und einen anderen Blickwinkel einnehmen sollte, damit die eigenen negativen Gefühle nicht die Umgebung belasten. Desweiteren zeigt das Buch auch wie wichtig es ist an die Fantasie zu glauben und wie sich das eigene positive und negative Handeln und Gefühle sich auf die Umgebung auswirken. Die Triologie ist demnach nicht nur etwas für Kinder. Selbst Erwachsene können einige Lehren mitnehmen. Somit ist die Geschichte nicht oberflächlich geschrieben, sondern geht auch in die Tiefe und vermittelt unheimlich viel. Der Schreibstil ist wie gehabt einfach und schön fließend. Die Triologie ist eins meiner liebsten Kinderbuchschätze.

Fazit: Die Triologie endet mit viel Herz, Spannung und Magie. Die Buchreihe vermittelt unheimlich positive Lehren, geht in die Tiefe und ist demnach nicht nur für Kinder geeignet, sondern auch Erwachsene werden ihre Freude an dem durchgehend sehr positiv gehaltenen Geschichten haben. Eine meiner liebsten Kinderbuchtriologien die ich mit viel Herzschmerz beende, da ich gar nicht mehr aufhören wollte die tollen Geschichten zu lesen! Eine außerordentliche Leseempfehlung!


Donnerstag, 29. Dezember 2016

Die verliebten Riesen






Das Buch "Die verliebten Riesen" von Christine Nöstlinger ist 144 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Buch wird ab 8 Jahre empfohlen.

Die Hardcoverausgabe ist robust und die Leseseiten mitteldick. Die Schrift ist schön groß. Es sind schwarz-weiß Illustrationen enthalten, die ich persönlich sehr gruselig finde und für Kinder nicht geeignet. Zudem werden die Riesen sehr schmuddelig und wie Landstreicher dargestellt. Im Buch gibt es ab und an Dialekt, der schwierig zu lesen ist für Kinder. Die Wörter und Sätze werden im Anhang übersetzt.

Die Riesen Pelinka und Satlasch leben allein in einer Hütte. Satlasch ist sehr sparsam und legt Geld auf Seite, obwohl Pelinka es lieber in der Kneipe ausgeben würde. Aber Satlasch setzt sich durch und so können die Riesen sich irgendwann ein Riesenmoped kaufen, um zu den letzten Riesinnen zu kommen, die es noch auf der Welt gibt. Die beiden Jungs sind schwer verliebt. Aber dann geht ihnen der Sprit aus und sie müssen sich etwas einfallen lassen!

Das Kinderbuch hat mich mehr als enttäuscht. Ich hab mit einer lustigen Liebesgeschichte und tollpatschigen Riesen gerechnet laut Klapptext. Beim Lesen jedoch verschlug es mir immer mehr die Sprache und aus einer bereits anfänglichen Skepsis wurde Bestürzung. Pelinka liebt nämlich Bier und dreht sich erst mal mit den Leuten aus dem Dorf richtig einen rein. Das finde ich schon bedenklich und eigentlich auch schon eine Verharmlosung von Alkohol obwohl ich selbst kein Moralapostel bin, finde ich das hat in einem Kinderbuch so nix zu suchen. Aber dann kommt auch noch Diebstahl hinzu von den Riesen, welcher ohne negative Konsequenz geschieht. Auch wird total gefühllos geschrieben von einer Katze, die die Zwerge früher als Transportmittel benutzt haben, aber die ein Jahr zuvor erfroren ist. Da wurde ihr ein Denkmal gebaut. Also da wäre ich als Kind schon voll am heulen. Gefühle oder Sensibilität scheint die Autorin nicht zu kennen. Auch tun sich die Zwerge übelst weh, hauen sich den Kopf blau, zerschinden sich die Ohren oder verbrennen sich und Ähnliches, was anscheinend ganz normal ist und nebenbei beschrieben wird. Satlasch quält sogar einige Zwerge ohne negative Konsequenz, was wirklich absolut erschreckend und verstörend ist und mich sogar ärgerlich macht, dass ich soetwas in einem Kinderbuch lesen muss. Die Zwerge wollen sich wehren, aber schaffen es natürlich nicht und so klauen sie Bier und füllen die Riesen zur Betäubung mit Alkohol ab. Hier haben wir wieder einen Diebstahl ohne Konsequenz und eine Verharmlosung im Umgang mit Alkohol. Natürlich prügeln sich die Riesen auch nochmal ordentlich zwischendurch. Zum Schluss als die Riesinnen auftauchen ist von Gefühlen und Romantik immer noch keine Spur vorhanden. Die Riesinnen nehmen die Riesen eigentlich nur mit, weil es die Letzten ihrer Art sind und sie keine Ansprüche stellen können. Das Buch sagt aus, dass man als großer, starker Riese schwächere Leute quälen und verkloppen darf ohne das man dafür Ärger bekommt und sich nehmen kann was man will. Außerdem muss man sich mit dem arrangieren was man eben bekommt, auch wenn es schlecht ist und Alkohol gehört ganz normal im Leben dazu und ist sehr schmackhaft und toll. Ehrlich, ich bin von diesem Kinderbuch entsetzt und wundere mich das so etwas in Druck gegeben wird. Ich habe bereits viele Kinderbücher gelesen, auch sehr alte, aber dieses Buch ist das Schlechteste was ich bisher gelesen habe, auch aus pädagogischer Sicht.

Fazit:
Ein Kinderbuch, welches Gewalt, Alkohol und Diebstahl beschönigt. Der Schreibstil ist kalt und ohne Emotion mit teilweise schwierigem Dialekt, welcher jedoch im Anhang erörtert wird. Die Illustrationen sind gruselig und nicht kindgerecht. Pädagogisch nicht sinnvoll. Ich bin entsetzt. Absolut keine Empfehlung von mir!


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Der klassische Adventskalender






Das Buch "Der klassische Adventskalender" ist 464 Seiten lang und im handlichen Miniformat von 9,4 x 2 x 14,6 cm erschienen. Das Buch gibt es auch als Softcover in einem regulären Leseformat.

Das Hardcover-Minibuch hat ein Lesebändchen und eine sehr gute Bindung. Die Leseseiten sind zu dünn, aber die Schrift ist für das Format nicht zu klein.

Das Buch besteht aus 24 Geschichten für jeden Tag als Adventskalender bis Weihnachten. Die klassischen Kurzgeschichten sind von renommierten Autoren wie E.T.A. Hoffmann, Karl May und  Agatha Christie. Aber auch weniger bekannte Schriftsteller sind vertreten.

Das Adventskalenderbuch hat mir große Freude bereitet. Die klassischen Geschichten, erzählen vom Glanz längst vergangener Tage und bereiten eine festliche, gemütliche, romantische Stimmung im Winter. Sie sind sehr schön bis Weihnachten zu lesen. Gerade am Anfang waren mir manche Kurzgeschichten jedoch etwas zu lang und ein paar haben nicht meinen Geschmack getroffen, aber im Großen und Ganzen waren die Meisten sehr schön. Der Schreibstil ist nicht immer ganz einfach, da es sich tatsächlich in diesem Buch ausschließlich um Klassiker handelt. Wer aber solche Literatur mag, wird den Adventskalender sehr schön finden.

Fazit: Ein sehr schöner Adventskalender mit 24 klassischen Geschichten, die für eine festliche, gemütliche, romantische Stimmung sorgen und die Zeit bis Weihnachten versüßen. Nicht alle Geschichten treffen den Geschmack des Lesers, aber die Vielzahl sollte für Jeden etwas bieten. Eine Empfehlung von mir!


George






Das Buch "George" von Alex Gino ist 208 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.

Die Hardcoverausgabe kommt in einem wie ich finde sehr passenden, einfachen Buchcover, welches bereits in seiner Regenbogenschrift das Thema verrät. Der Schutzumschlag ist abnehmbar und die Buchqualität sehr gut mit einer festen Bindung und schönen dicken Leseseiten.

Ein kleines Büchlein mit einer großen Aussage: "Sei wer du bist!"

George ist zehn Jahre alt und in einem männlichen Körper geboren. Aber sie fühlt sich nicht wie ein Junge, sondern sie ist im Innern absolut ein Mädchen. George liebt die Farbe Rosa und sammelt heimlich Mädchenzeitschriften. Niemand weiß davon, nicht mal die beste Freundin Kelly, aber als in der Schule eine Theateraufführung stattfindet in der George die weibliche Hauptrolle spielen will, kommt auch die Zeit für ihr coming out. Wie werden Freundin und Familie wohl reagieren?

Das Buch ist wunderschön geschrieben. Das Thema wird so sensibel behandelt und alles ist so leicht nachvollziehbar, einfühlbar, als würde man selbst zu George werden und ihrem Herzen und ihren Gedanken leben. Der flüssige und einfache Schreibstil und die große Sensibilität des Autors machen das Buch für Kinder absolut perfekt. Es ist aber nicht nur für Kinder geeignet, sondern auch für Betroffene, Angehörige und Menschen in der Selbstfindungsphase, gerade auch für Jugendliche die in die Pubertät kommen und wo solche Gefühle oder ähnliche Thematik eine Rolle spielen. Ich finde die Geschichte aber generell auch für jedes Kind geeignet, welches auf seine Art und Weise besonders und außergewöhnlich ist und welches die Stärke benötigt, um zu sich selbst stehen zu können. Das Buch ist absolut pädagogisch sinnvoll und sollte in jeder Schule auf dem Leseprogramm stehen. Es leistet einen großen Beitrag zur Aufklärung und baut Vorurteile ab, fördert somit die Toleranz und Akzeptanz, die wir in unserer Gesellschaft so dringend benötigen. George vermittelt wunderbar das Mut sich auszahlt und das man einfach der sein soll, der man ist und das man genau so auch perfekt ist. Auch George hat in dem Buch gegen einige Hürden und Vorurteile in ihrem Umfeld anzukämpfen, aber dennoch zeigt sie das es sich auszahlt ehrlich zu sich selbst zu sein. Es gibt nämlich nicht nur schlechte Menschen, sondern auch die, die einen den Rücken stärken und genau darauf kommt es doch an. Also stehe zu deiner Persönlichkeit, werde glücklich!

"SEI WER DU BIST!"


Fazit: Ein wunderbares, sensibles Buch, welches Kindern Mut macht, sie selbst zu sein. Jedoch nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche, Betroffene, Angehörige und Interessierte absolut empfehlenswert. Pädagogisch absolut sinnvoll, da es Vorurteile abbaut und Toleranz, sowie Akzeptanz fördert, mit einer großartigen Aussage! Ein Bücherfavorit mit außerordentlicher Empfehlung von mir!


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Eine wunderbare Zeit zu leben





Das Buch "Eine wunderbare Zeit zu leben" von Stephen Hawking ist beim Rowohltverlag erschienen und 144 Seiten lang.

Das Hardcoverbüchlein macht einen wertigen Eindruck und besticht neben seinem gelungenen Cover, mit einigen sehr schönen Fotos und dicken Leseseiten im Innenteil.

Stephen Hawking ist einer der berühmtesten Wissenschaftler unserer Zeit und mit Sicherheit der populärste Wissenschaftler überhaupt. Dieses Buch wurde anlässlich seines 75. Geburtstages gedruckt und umfasst das Leben des Physikers, die wichtigsten Daten von Kindheit bis zur Karriere und dem Ausbruch seiner Krankheit ALS, sowie eine Übersicht der wichtigsten Werke.
Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? - Den Fragen nach dem Sinn und Ziel des Lebens geht Hawking nach und zudem finden wir in diesem Werk das erste Mal in einer gedruckten Ausgabe Hawkings Aufsatz "Informationserhaltung und Wettervorhersage für Schwarze Löcher" und der Essay " Die Haare der Schwarzen Löcher" von Bernd Schuh.

Die wichtigsten Stationen, Daten und  Hawkings Werk werden in diesem kleinen Büchlein zusammengefasst. Es verschafft einen leichten Zugang und eine schöne Übersicht zu dem außergewöhnlichen Wissenschaftler, der trotz Behinderung über sich hinausgewachsen ist und die Theorien in der Physik/Astrophysik maßgeblich veränderte und bereichert. Der Schreibstil ist schön fließend und die vielen Informationen sind gut verständlich und spannend widergegeben.

Das Werk ist im Ganzen sehr positiv gehalten und zuversichtlich.
Ein wunderschönes Zitat lautet:"Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterherzutrauern, die ihnen nicht möglich sind."(Stephen Hawking)

Fazit: Informative, spannende und leicht verständliche Zusammenfassung  zu Stephen Hawkings Leben mit Daten von Kindheit bis heute, der Ausbruch seiner Erkrankung ALS und seine wichtigsten Werke. Zum Einstieg in seine Veröffentlichungen, aber auch als Übersicht nutzbar. Absolute Empfehlung von mir!


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Apocalypse Now Now





Das Buch "Apokalypse Now Now" von Charlie Human ist Bd. 1 einer Buchreihe. Das Softcover ist 352 Seiten lang und bei Fischer Tor Verlag erschienen.

Das Cover erinnert mich an Alucard von Hellsing und genauso schräg präsentiert sich auch Baxter in diesem apokalyptischen Irrsinn.
Das Softcover hat eine mittelgute Qualität mit einem schönen biegsamen Umschlag, der nicht gleich Leserillen bekommt und schönen dicken Leseseiten.

Baxter ist 16 Jahre alt, Anführer der Spinne und er ist fett im Geschäft mit Monsterpornos. Er ist ein richtiger kleiner, mieser, psychopathischer Drecksack und es gibt nur eins was sein Herz ein wenig erweicht und das ist seine kleptomanische Freundin Esme. Doch die wird plötzlich entführt und Baxter schwört Rache. Er will Esme auf jeden Fall finden!

Das Buch ist absolut punkig, derb, mies, dreckig... Die Ausdrucksweise und Szenen sind einfach nur episch-speziell. Sicherlich kommt nicht jeder mit der Art des Schreibstils und der Ausdrucksweise klar, aber ich bin total hin und weg. Bei den ersten Seiten hatte ich Probleme mich wegen der Vielzahl an Banden und Protagonisten zurecht zu finden, aber das Drumherum dient lediglich dem Geschichtsaufbau und hat dann weniger mit der Hauptstory zu tun, die mich dann doch recht schnell fesselte und nicht mehr los lies. Man weiß nie so recht, was ist nun real und was ist wahnhaft. Ist Baxter total Gaga oder passieren diese ganzen Szenen (die zwischendurch auch recht brutal, blutig und schmutzig werden können) wirklich? Wo endet die Realität und wo beginnt der Wahnsinn. Dieses spannende hin und her in meinem Kopf beim Lesen war wirklich faszinierend und berauschend. Der apokalyptische Irrsinn ist wirklich speziell, daher aber auch total individuell in seiner ganzen Art und Weise. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Band 2.

Fazit: Punkig, derber, schmutziger, mieser Wahnsinn mit einigen Splatterszenen und einem psychopatischen, verrückten Helden. Die ganze Story ist sehr speziell, individuell und wird nicht Jedem gefallen. Mich konnte das Buch jedoch auf voller Linie überzeugen!



Dienstag, 20. Dezember 2016

Das Häschen-Harakiri





Das Häschen-Harakiri von Andy Riley ist 80 Seiten lang und beim Eichbornverlag erschienen.

Das Hardcover hat eine sehr gute Qualität mit einem handlichen Format. Die Leseseiten sind zu dünn, man sieht die Zeichnungen auf der anderen Seite durchleuchten.

Hier dreht sich alles um depressive Hasen und deren Suizid.

Die Comiczeichnungen sind alle in schwarz-weiß gehalten und der Zeichner hat einen einfachen, aber eindringlichen Stil. Die Selbstmorde der Hasen sind absolut krank dargestellt und gehen über den allgemeinen, schwarzen Humor hinaus. Für alle Leute die es wirklich übelst derb mögen, ist dieser Comicband eine absolute Empfehlung. Absolut nicht für Weicheier geeignet! Für mich waren die Illustrationen teilweise selbst eine Herausforderung.

Fazit: Absolut derber, kranker Suizidcomic, der nicht geeignet ist für sentimentale Menschen und besonders auf Leute abzielt die es richtig Hardcore mögen. Deshalb keine allgemeingültige, sondern eine eingeschränkte Empfehlung!