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Montag, 24. Februar 2014

Minimalistischer Kleiderschrank

Lass das Alte los, um Platz für Neues zu schaffen:


Wer kennt das nicht? Man hortet Kleidungsstücke, die einem entweder gar nicht mehr passen oder für irgendwelche Gelegenheiten die eh nicht mehr kommen. An manchen Kleiderstücken hängen auch Erinnerungen und wir wollen uns nicht trennen. Einige Erinnerungen tun sogar weh. Manche Kleider und Schuhe sehen auch noch wie neu aus, waren aber ein Fehlkauf oder passen einfach nicht mehr zu unserem Stil oder unserer Lebenseinstellung...
Bei mir war das auch so und ich hatte sehr viele Kleidungsstücke im Schrank für irgendwann einmal zum anziehen oder zum Nähen oder zum Basteln oder oder oder... 
Gründe gabs genug um zu Horten und zu stapeln... 
Es könnte ja noch der Tag kommen, an dem ich dies oder jenes brauche^^
Aber der Tag kommt natürlich nicht, denn bis dahin sind die Kleidungsstücke out oder der Stoff ist alt und hat sich kaputt gelegen. Manches hat dann auch sogar vielleicht Flecken bekommen und ist ergraut....
Wäre es eigentlich nicht viel schöner wenn man den Kleiderschrank öffnet und man hat eine übersichtliche Anzahl von Lieblingsstücken, die auch wirklich getragen werden und einen glücklich machen? Genauso wie man alte, schlechte Gedanken und Verhaltensmuster über Board wirft, so kann man seinen Kleiderschrank strukturieren und minimieren. Man sollte sich auf das Wesentliche, auf das was einem wirklich wichtig ist, auf das was einen glücklich macht konzentrieren. So kann man mit der ganzen Wohnung, mit seinem ganzen Leben verfahren. Das Beispiel des Kleiderschrankes lässt sich auf alle Bereiche im Leben und in der Seele, auf unsere Gedanken projezieren. Lasse los und sei glücklich, lasse los und lebe.  
Verabschiede dich vom Alten, um Neues  zu begrüßen!

Das große Ausmisten ist angesagt und der Kleiderschrank ist das erste wichtige Ziel!
Man sollte Schublade für Schublade durchgehen und Kleiderbügel für Kleiderbügel, Fach für Fach. Auch bei gelagerten Kisten auf dem Dachboden oder in irgendeiner Kammer. Lasse dir Zeit, mache es am Besten an einem Tag wo du Ruhe hast.

Stell dir folgende Fragen beim räumen:
Passt das noch?
Wie ist die Qualität? Schwitze ich darin? Ist es ausgeleihert? Wie ist der Schnitt? Tragbar oder nicht?
Mag ich dieses Kleidungsstück?
Welche Erinnerungen, Gefühle sind damit behaftet? Positiv oder Negativ?
Wie oft trage ich dieses Teil?
Wie alt ist es bereits und trau ich mich damit noch auf die Straße? 
Ist es zu schrill, zu ausgefallen?
Wie bequem, praktisch ist das Kleidungsstück?
Kann ich diese Farbe mit meinen anderen Kleidungsstücken kombinieren?
Ist das noch mein Stil, passt es noch zu mir und meiner Lebenseinstellung?
Kann ich dieses Teil noch für den Garten/Arbeit oder für feierliche Anlässe nutzen? 
(Achtung!!! Hier aber nur wirklich ein oder zwei Sets behalten, da man keine 10 Hosen zum Arbeiten im Garten, zum Putzen oder für auf die nächste Familienfeier benötigt.)
Wer spezielle Arbeitskleidung für den Beruf hat, sollte diese extra sortieren und ausmisten und im Schrank dafür eine extra Ecke einrichten.


Nun werden Kisten beschriftet und bestückt:

1. Kiste:  Kleidungsstücke und Accessoires die man behalten möchte.  
(Lieblingsstücke die man gerne und oft trägt und 1-2 Sets Arbeitswäsche und
Feierkleidung)

2. Kiste: Kleidungsstücke und Accessoires die man wegwerfen muss.
(Kaputte, unbrauchbare Sachen.)

3. Kiste: Aussortierte Kleidung und Accessoires für die Altkleidersammlung 
(Unmoderne, alte Kleidung die man spenden kann, aber die nicht mehr verkaufbar ist.)

4. Kiste: Kleidung und Accessoires zum Verkaufen/Verschenken/Tauschen
(Moderne Kleidung, die noch Neu oder in einem sehr guten Zustand ist)



Das Finish:
Nachdem man sich nach einem Tag bis zu ein paar Tagen durch den Berg gearbeitet hat, schaut man sich die 1. Kiste nochmal an und man wird feststellen, dass vielleicht doch noch 2-3 Stücke drin sind, die raus können. Auch nochmal alles auf Mängel prüfen, bevor der Kleiderschrank neu bestückt wird und die Sachen aus Kiste 1 nochmal alle anziehen, begutachten und kritisch hinterfragen, dann gegebenenfalls bügeln und in den frisch ausgewaschenen Schrank hängen. Am besten noch mit einem tollen Duftsäckchen den neuen, frischen, minimalistischen Kleiderschrank bestücken. Der Inhalt von Kiste 2 kommt nun in den Müll, Kiste 2 wird zum Altkleidercontainer gebracht und Kiste 4 kann bei Facebook, Ebay, Kleiderkreisel, im Second-Hand-Laden oder sonstwo verkauft, gespendet oder getauscht werden. Eine super Idee sind übrigens aus Umsonstläden, wo man seine Sachen abgeben und neue Sachen auch erstehen kann. 



Da ich leider keinen Umsonstladen oder Second-Hand-Laden in der Nähe  habe, habe ich meine Sachen auf Kleiderkreisel gesetzt und sie dort verkauft/getauscht und auch ein paar Teile im Bekanntenkreis verschenkt. Mit dem Erlös kaufe ich mir entweder etwas für die Garderobe, was mir wirklich fehlt und was ich auch anziehe oder es wandert in die Spardose für einen schönen Tag mit meinem Liebsten.
Ich persönlich kaufe mittlerweile übrigens nur noch gebrauchte Kleidung, da sie meistens im hervorragenden Zustand angeboten wird zu einem Bruchteil des Ladenpreises und so kann ich auch hübsche Vegane Fair Trade und Biobaumwollkleidung zum minimalen Preis ergattern. Was natürlich ein weiterer Vorteil von gebrauchter Kleidung ist, dass nicht unnötig Ressourcen wie Felder und Urwaldflächen, Wasser , Energien und so weiter verschwendet werden. 

Ergebnis:
Nachdem man seinen Kleiderschrank auf ein Minimum reduziert hat und den alten Balast losgeworden ist, kann man feststellen, dass man sich auch seelisch um einiges leichter, besser und sortierter fühlt und das man ein Strahlen im Gesicht hat, wenn man nun seinen Kleiderschrank morgens öffnet und das man sich so auch sehr viel wohler fühlt.



Die Zukunft
Mir ist aufgefallen, dass bei mir noch 2-3 Wochen später, dass ein oder andere Teil aus dem Kleiderschrank verschwunden ist, weil ich mich nun einfach davon lösen kann. Es hat einfach `Klick`gemacht und mir wurde auch bei einigen Sonderexemplaren klar, an die ich mich noch beim Aussortieren klammerte, dass ich sie einfach nicht brauche und das sie nur im Kleiderschrank rumhängen würden. So kann ich jetzt wenigstens noch eine Person damit beglücken die diese Kleidung auch nutzt bzw anzieht. Mittlerweile habe ich fast 100 Kleidungsstücke und Asseccoires aussortiert, verschenkt, weggeschmissen und/oder verkauft/getauscht.
Mein Kleiderschrank ist nun aufgeräumt, sortiert und sehr übersichtlich, ja sogar fast leer, aber ich liebe es so. Ich freue mich jeden Morgen über die Leichtigkeit, die Struktur und die Lieblingsstücke, die mir sofort ins Auge springen. Ich ärger mich nicht mehr über sperrige Kleidungsstücke die ich nicht mag, gestapelte und unordentliche Haufen oder irgendwelche alten Shirts, die mich an meine Jugendzeit erinnern. Nein, so wie es jetzt ist, ist es perfekt und so will ich es auch beibehalten.
Die Zeiten sind nun auch vorbei wo ich für eine Woche mit einem Koffer verreiste der so groß war das man meinte ich müsste ausziehen. Mittlerweile gehts auf Reisen mit einem einfachen Rucksack. Ich habe gelernt was wichtig ist und was mich behindert. 

Wichtig für die Zukunft ist, nicht wieder die gleichen Fehler zu begehen, in alte Verhaltensmuster zu rutschen und zu horten. Kaufst du zum Beispiel eine neue Winterjacke, dann kannst du die alte aussortieren. Hast du einen neuen Schal, so geb deinen alten weiter...

Wie ich am Anfang bereits schrieb, kann man den minimalistischen Kleiderschrank, auf seine Gedanken und seine Seele, aber auch auf den Rest der Wohnung und auf sein ganzes Leben anwenden. Dies tue ich nun Stück für Stück. Ich räume und sortiere meine ganze Wohnung und sortiere und räume auch alte Gedanken, schlechte Gefühle und Erinnerungen aus, um Neues zu begrüßen, aber auch um mich leicht und frei zu fühlen und jede Menge Balast von mir zu lösen. Dadurch das man minimalistisch  lebt, ist man auch viel freier, denn man kann zu jeder Zeit mit wenig Gepäck reisen und man ist nicht gebunden. Dadurch das man sich nicht krampfhaft an Güter klammert, sich an sie kettet, Berge von Balast sammelt, kann man tatsächlich zu jeder Zeit wann, wo, wie man will in Freiheit ungebunden leben und auch den Geist befreien. Das Gehirn und die Seele können endlich atmen und über die Dächer der Welt blicken, anstatt im Unrat zu versinken.  
Zudem spart man als positiver Nebeneffekt auch noch eine Menge Geld und Zeit.
Für mich trifft jener Spruch beim Minimalismus eindeutig zu:" Weniger ist mehr"

Einen tieferen Einblick zum Thema Minimalismus findet ihr zB hier bei Mr. Minimalist 


Donnerstag, 20. Februar 2014

Vegan, Bio, Öko, Fair aus dem Supermarkt

Einige Supermärkte haben regionales Obst und Gemüse, auch andere Produkte in ihr Sortiment aufgenommen. Da lohnt es sich genauer hinzusehen, denn damit unterstützt man Erzeuger und Hersteller aus der Region und man schont die Umwelt, weil ein extrem langer Transport nicht notwendig ist. 

Zum Beispiel kann man bei REWE solche Lebensmittel finden. Ich hab einmal ein paar leckere Äpfel mitgebracht :)

Neben der Unterstützung der Bauern und der Schonung der Umwelt, haben die Produkte auch ein Pro Planet Label, da man neue Lebensräume für Tiere schafft und somit die Artenvielfalt unterstützt. Vorallendingen profitieren hier bei den Äpfeln die Vögel und Insekten davon. 

Zum Pro Planet Label allgemein: Damit werden Lebensmittel, Gebrauchsartikel und Dienstleistungen gekennzeichnet, die neben hoher Qualität zusätzlich auch positive ökologische und/ oder soziale Eigenschaften aufweisen.
Pro Planet Märkte sind: REWE, nahkauf, Penny, toom Baumarkt



Neben dem Pro Planet Label gibt es bei REWE auch noch die hauseigenen REWE Bio Lebensmittel, die oft auch noch fairtrade sind und die ich sehr begrüße.

Bei Real, Edeka und Tegut gibt es auch regionale Lebensmittel zu kaufen. Sicherlich ziehen auch noch weitere Supermärkte nach, da die Umfrage steigt. 

Zitat: "Regional hat bio bereits überholt", beschreibt der A.T.Kearney-Partner. So ergab seine Studie mit rund 1000 Verbrauchern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass der Anteil regionaler Produkte am wöchentlichen Warenkorb bei mindestens 20 Prozent liegt. Öko-Ware dagegen kommt mit rund zehn Prozent gerade auf die Hälfte.

Mir persönlich ist Bio sehr wichtig und steht an 1. Stelle wenns ums Einkaufen geht, neben veganen und fair trade Produkten. Allerdings ist nicht immer ausreichend Bioobst in den Supermärkten verfügbar, so das ich dann gerne auf regionale Produkte zurückgreife. Ich finde das ist eine tolle Initiative und es lohnt sich da einmal die Augen offen zu halten.


Da ich neben dem REWE auch noch oft beim Edeka bin, möchte ich hier auch noch auf die Zusammenarbeit mit dem WWF verweisen. 

Foto von Edeka


Seid 2012 sind der WWF und Edeka Partner und das Ziel dieser Gemeinschaft ist Nachhaltigkeit. Ressourcen wie Wasser und Energie sollen gespart werden und die Umwelt geschont mit umweltverträglicheren Produkten die mit einem WWF Label gekennzeichnet sind. Edeka besitzt auch eine eigene Bio Marke und diese Produkte stammen aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft und entsprechen mindestens den strengen Richtlinien der EU-Bio-Verordnung, teilweise sogar weitergehenden wie zB von  von Naturland oder Bioland. Auch hier findet man das WWF Label. Desweitern kann man hier über ein neues Projekt sich informieren, was die neue WWF und Edeka Banane betrifft. Bei Bananen wie bei vielen anderen Lebensmitteln ist die Devise nicht "Geiz ist Geil", denn gerade bei den Billigbananen aus dem Discounter, werden Menschen bis aufs Blut ausgebeutet und sind stark gesundheitsgefährdet wegen den Spritzgiften, die auf solchen Farmen zum Einsatz kommen. Gerade bei Bananen sollte man immer auf Bio achten, auch wenn sie etwas teurer sind. 



In anderen regulären Supermärkten und in den ganzen Naturläden gibt es sicherlich auch noch eine ganze Menge zu finden, man muss nur die Augen offen halten :)

Zum Beispiel fahr ich manchmal auch in den Vitalia und dort finde ich immer sehr spezielle Sachen im Bereich vegane Rohkost, Lebensmittel und Naturkosmetik zB vegane Reismilchschokolade, Raw Süßigkeiten, Sojamehl, vegane Aufstriche und Sojavürste sowie Burger, Tofu und Seitan, den ich sonst nicht im normalen Laden bekomme, auch veganen Käse und Pflanzenhaarfarben ect^^

und beim Rossmann finde ich die vegane Naturkosmetik großartig und ich stehe oft in der Ener Bio Ecke, aber auch der Yogi Tea, den man dort kaufen kann ist ein Genuss^^



Und so kann es dann zum Brunch oder zum veganen Biogrillen aussehen :)



Da ich vegane Rohkost super gesund und lecker finde, gibts dafür bei mir auch eine große Ecke im Haus :)


Mittlerweile finde ich, hat sich auch in den regulären Supermärkten, einiges getan und man muss nicht immer im Internet bestellen oder in den nächsten Naturkostladen fahren um vegan, fair, öko und bio zu leben. Es ist sicherlich noch einiges ausbaufähig und man bekommt noch keine Massen, aber eine positive Wendung ist zu beobachten und ich hoffe das sich dort in den nächsten Jahren auch noch mehr tut. Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen für den nächsten Einkauf mit meinem Beitrag inspiriern :3

Dienstag, 18. Februar 2014

Weniger Plastikabfall Ideen zB Wasseraufbereitung

Wer kennt das nicht? Das schleppen von Glas-Trinkwasserflaschen kann sehr mühsam sein und in Mineralwasser aus Plastikflaschen sind laut wissenschaftlichen Untersuchungen Hormone und Weichmacher drin. Zudem belastet der produzierte Plastikmüll, der gerade auch bei uns sehr hoch ist, zunehmend die Umwelt. Unser Leitungswasser hat in manchen Regionen keine so gute Qualität, vorallendingen wenn man in einer Mietwohnung lebt und keinen Einblick hat,  in welchem Zustand sich die Rohre befinden, durch welches das Wasser fließt. Also welche Alternativen gibt es?

I. Wasseraufbereitung
Zum einen kann man sich selbst ein kleines Umkehrosmose-Gerät kaufen, dass 99% aller Schadstoffe aus dem Wasser filtert. In der Regel besteht ein Umkehrosmose-System aus einem (Sediment-) Vorfilter, einer Osmose-Membran, einem Wassertank und einem Aktivkohle-Nachfilter. Osmosewasser ist das reinste Wasser, was es gibt. Es ist jedoch leicht sauer und manche Kritiker sprechen sich gegen diesen Punkt aus. Auch ist der Betrieb etwas langsamer im Vergleich zu einem Kohlefilter und eine beschädigte Membran ist nicht so leicht zu erkennen. Der Verbrauch von Wasser ist etwas größer zur Herstellung des Osmosewassers und ein konstanter Wasserdruck muss immer gewährleistet sein. Eine konstante Instandhaltung muss gewärleistet werden mit Reinigung des Wassertanks, auswechseln der Membran und Überprüfung der Vor- und Nachfilter. Bei der Umkehrosmose wird das Wasser entsalzt, bei einem Kohlefilter nicht. Die Umkehrosmose entfernt auch die natürlich vorkommenden, gesunde Mineralien und Spurmineralien, dies kann zu  geschmacklich negativen Veränderung des Trinkwassers führen. Am effektivsten und reinsten kann man sein Wasser mit einer Osmoseanlage reinigen, jedoch entfernt die Umkehrosmose wirklich sogut wie ALLES aus dem Wasser, also auch positive Inhaltsstoffe.

Die zweite Möglichkeit ist die Wasseraufbereitung mit einem Aktivkohlefilter zB einem Britawasserfilter. Beim Aktivkohlefilter wird kein Wasser verschwendet, man benötigt keine Elektrizität und trotzdem werden sämtliche grobe und feine Schadstoffe inklusive Chlor und anderen Fremdstoffen aus dem Wasser entfernt. Der Geschmack bleibt dabei gleich, ich persönlich empfinde den Geschmack sogar bei Kaffee- und Teezubereitung um Längen besser. Die Handhabung geht schnell und einfach und der einmal im Monat zu wechselnde Kohlefilter ist günstig. Somit habe ich Geld beim Flaschenkauf gespart, ich muss keine Wasserflaschen mehr schleppen und leiste damit zum Umweltschutz meinen Beitrag, indem ich Plastikmüll verringere. Der Nachteil ist das regelmäßige wechseln des Kohlefilters und das man kein heißes Wasser einfüllen darf, da sonst Bakterien ect austreten können. Desweiteren sollte man sich keine Billigfilter kaufen, denn diese können zu großes Granulat beinhalten, wo Wasser dann ungefiltert durchfließen kann. Schadstoffe lassen sich nur aus dem Trinkwasser entfernen, wenn der Aktivkohlefilter ein feinkörniges Granulat enthält. Die Anschaffungskosten eines Wasserfilters mit Kohle sind auch ziemlich gering. Ich habe für meinen knapp 15 Euro bezahlt und bin damit sehr zufrieden. Den Filter wechsel ich einmal im Monat für knapp 4-5  Euro. Wichtig ist, auch wenn viele Leute sagen, man könnte den Filter auch erst nach 6 Wochen wechseln, ihn doch bereits nach 4 Wochen zu wechseln. Die Filterleistung nimmt nämlich ab und es kann im schlimmsten Fall zu einem Durchbruch von Bakterien und Schadstoffen kommen, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. 



Neben Umkehrosmose und Aktivkohlefilter gibt es noch Möglichkeiten wie Destillation, KDF-Filter, Ionentauscher und belebtes Wasser. Jedoch sind die Umkehrosmose und Aktivkohlefiltermethode, die gängisten Wasseraufbereitungsmethoden. 

II. Widerverwendbare Wasserflasche
Für Unterwegs, um auch dort die Umwelt zu schonen und den Plastikverbrauch zu reduzieren, habe ich mir eine Dopper Wasserflasche zugelegt. Von Dopper bin ich überzeugt, da  die Flasche sehr robust und langlebig ist, wenig kostet, man überall die Flasche bequem auffüllen kann, ein intekrierter Trinkbecher mit dabei ist und ein Standfuß zum hinstellen. Somit ist sie auch für Kinder sehr gut geeignet. Ganz einfach und so innovativ. Die Flaschen gibts in knalligen Farben und sogar auch in Chrom und alle Flaschen sind BPA-fei, werden klimaneutral in Holland hergestellt und sind bis 65 Grad spühlmaschinenfest. Man kann den Dopper somit auch mit heißen Getränken befüllen und er ist absolut dicht. Als Weltenbummler besteht noch die Möglichkeit sich ein Band und/oder einen Karabinerhaken dazu zu kaufen.
Zitat von Dopper:" Dopper ist eine Initiative zur Förderung des Trinkens von Leitungswasser und zur Verkleinerung des Plastikabfallberges."
Was ich persönlich noch wirklich toll finde ist, dass die Firma Dopper mit dem Verkauf ihrer Produkte durch die Dopper Foundation auch noch Trinkwasserprojekte in Nepal unterstützt.




III Plastikmüll auch im Alltag reduzieren
Denk nach und entplastike deine Leben
Dieses Bild möchte ich euch noch zeigen, da es einige super Ideen enthält wie man im Allgemeinen sein Leben etwas entplastiken kann. Wolle und Seide kämen bei mir als Veganer und Tierschützer nicht in den Schrank, aber Biobaumwollkleidung statt Synthetik finde ich gut und auch die restlichen Ideen, um unsere Umwelt ein wenig von den Müllbergen zu befreien. 


Bild von Fb



Die Ölpalme Palmöl


File:Elaeis guineensis - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-056.jpg
Bild von Wikipedia

Die Ölpalme (Elaeis guineensis), ist eine der wirtschaftlich bedeutetsten Palmenarten und ursprünglich in Afrika beheimatet, wird jedoch nun auch im tropischen Amerika und Südostasien angebaut. Sie gehört zur Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Die reifen Früchte von ihr verderben schnell und müssen sofort verarbeitet werden. Das orangefarbige Fruchtfleisch liefert das Palmöl und der Samen das Palmkernöl. Die Früchte sind nach der Bestäubung etwa nach 5,5-9 Monaten reif. Eine Palme wird bis zu 30m hoch und produziert Fruchtstände mit einem Gewicht von bis zu 50 kg. Das sind 3000-6000 Früchte. Ein Stamm bildet sich nach 3-4 Jahren an der Palme und sie wächst dann jährlich um 20-60 cm. Erst nach 15 Jahren fallen die Blattstümpfe ab und man kann den Stamm erkennen. Ab einer Stammhöhe von 20-30m geht die Fruchtproduktion zurück und die Palme kränkelt und stirbt schließlich ab. Eine Ölpalme kann bis zu 200 Jahre alt werden.


Palmöl kann in fast allem drin sein und versteckt sich auch unter dem Namen pflanzliches Öl oder pflanzlichem Fett. Es ist nicht eindeutig immer erkennbar auf Produkten, ob diese Palmöl enthalten.  Es ist das am meisten produzierte Pflanzenöl weltweit und steckt fast in jedem zweiten Alltagsprodukt drin. Es ist billig und leicht zu verarbeiten, deshalb für die Industrie so wertvoll. Eine Kennzeichnungspflicht wird erst ab 2015 für den Verbraucher in Kraft treten. 


Wegen Palmölplantagen werden Regenwälder abgerodet, Toorfmoore trocken gelegt, wobei unmengen an Co2 dadurch freigesetzt werden, die zum Treibhauseffekt massiv beitragen und Menschen werden aus ihren Häusern und ihrer Heimat vertrieben. Besonders schlimm ist Indonesien betroffen. Hier haben vom aussterben bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan, der Sumatra-Tiger und das Java Nashorn ihre Heimat. Besonders die friedfertigen Orang-Utans treibt es auf die Plantagen, weil sie keine Heimat mehr haben und dort sind sie leichte Beute für Jäger, werden aber auch gequält und verstümmelt. 


Gutes Palmöl, eine nachhaltige Palmölgewinnung, wie uns die RSPO und die Werbung vorgaukeln möchte, gibt es nicht. RSPO, der runde Tisch für nachhaltiges Palmöl wurde von Greenpeace schon länger ins Auge gefasst, da dieser Zusammenschluss dem Verbraucher Regenwaldschutz vorgaukelt, wo keiner stattfindet. Auch hier werden Regenwälder gerodet, Menschen und Tiere vertrieben und die RSPO setzt das schlimmste Herbizid überhaupt ein namens Paraquat, was hier zu Lande verboten ist und dort die Menschen gesundheitlich, vorallenden an den Nerven, schädigt. Erschreckend kleine Miniflächen Regenwaldes werden stehen gelassen, um die man sich nicht kümmert und diese sollen dann ein Nachhaltigkeitssiegel rechfertigen. Eine Täuschung der Öffentlichkeit wird somit vorgenommen. 

picture from http://www.faszination-regenwald.de


Für das Klima ist die Abholzung, der Lunge der Welt, eine Katastrophe. Wir zerstören durch die Rodung des Regenwaldes neben dem Tiermord und der Menschenvertreibung und Schädigung, die gesamte Welt auf der wir leben.


Wer gezielt einkaufen möchte und mit seinem Kaufverhalten das Palmöl meiden, dem sei dieser Link ans Herz gelegt, wo ständig Produkte ohne Palmöl aktuallisiert werden: Produktlisten


Eine tolle Seite über Naturschutz und auch zum Thema Palmöl findet ihr hier
Dort kann man für seine Blogs Banner herunterladen, an Unterschriftenaktionen teilnehmen, Flyer, Aufkleber und Postkarten bestellen um auf die Thematik aufmerksam zu machen oder recycelte Tüten kaufen, wobei pro verkaufte Tüte 4 Mangroven gepflanzt werden für den Regenwald.


Freitag, 14. Februar 2014

Welche Einkaufstasche is ökologisch?


Viele Menschen denken, wenn sie anstatt Plastiktragetaschen, Baumwolltaschen kaufen, sei dies ökologisch. Leider ist diese Annahme aber falsch, denn Baumwolle wächst sehr langsam und die Monoplantagen verbrauchen  unmengen an Wasser und Pflanzenschutzmittel. 10% der Pestizide und 25% der Insektizide weltweit, werden auf Baumwollplantagen verbraucht. 
Als Alternative kann man recycelte Plastiktaschen nutzen zB Taschen aus Safttüten, aus LKW Planen oder Papier. 


von http://www.weltladen.de
Handtasche aus Zeitschrift Recycling-Tasche4
von http://www.recycling-vielfalt.de
Die Frontseite der Recycling-Tasche
von http://www.comebags.de
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V%2BCeeRgeL._SY395_.jpg
Tasche von der Firma Unisign


Solche Taschen kann man bei Ebay, auf Kleiderkreisel oder generell im Internet, aber auch im Weltladen leicht finden und bei fairtrade recycelten Taschen, tut man gleichzeitig auch noch etwas Gutes. Besonders gut gefallen mir die Reissacktaschen. Diese werden aus gebrauchten Reissäcken, aber auch aus Tierfuttertüten genäht und sind sehr langlebig und robust. Ich benutze Sie um Geschenke ökologisch zu verpacken und verschenke somit doppelt Gutes. Im Alltag leisten sie mir zudem große Dienste und sie sind wirklich total trendy und außergewöhnlich.
Reissacktaschen kann man zB hier beziehen:
Reissack Taschen von Mama Earth
Man findet sie aber auch fairtrade auf Ebay oder in Weltläden. 

Meine Reissacktaschen, habe ich bei Ebay erworben

Übrigens gibt es auch total geniale Handtaschen und Geldbörsen aus recycelten Materialien  :)