Montag, 30. September 2013

Apfel-Dinkel-Küchlein

Zutaten: (für 3 Äpfel)

3 Äpfel
60g weiche Alsan (Pflanzenmagarine), 
30g Rohrzucker
1 Vanillezucker
2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser verrührt (Eiersatz)
120g Dinkel-Mehl
1 TL Natron
Schluck Apfelessig


Zubereitung:

Äpfel mit Messer und Löffel aushöhlen.
Alle Zutaten (bis auf Essig) zu einem Teig verkneten. Den Essig kurz vorm Backen zugeben und unterkneten. Teig bis zur Hälfte in die Äpfel füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 35 Minuten backen.


Bei mir war noch Teig übrig, den ich dann in Muffinförmchen gegeben habe. 

Die Äpfel kann man warm und kalt essen. 


Ca. 200 Kcal pro gefüllter Apfel





Samstag, 28. September 2013

Mein Patenkind-Leben in Haiti

Meine Patenschaft:

Ich habe bei Plan Deutschland eine Patenschaft angefordert und ein ganz süßes Patenmädchen aus Haiti Lateinamerika bekommen <3 Ich freue mich sehr. Das es ein Mädchen werden soll, habe ich selbst festgelegt, aber den Ort, wo meine Hilfe ankommt, sollte die Hilfsorganisation bestimmen.
Mein Patenmädchen heisst Nerlie und ich finde sie ganz toll. Sie lebt mit ihrer Mutter, Vater, einer Schwester und noch Verwandten in einem Haus aus Steinen, einem Boden aus Zement und mit einem Dach aus Metall. Man hat wenig Privatsphäre, weil die Häuser in Haiti klein sind und  nur ein paar Zimmer haben.  Die Familie ist sehr christlich, wie es überwiegend die Menschen in Haiti sind. Sie hat Zugang zur Vorschule und einer Gesundheitseinrichtung, die weniger als 30 Minuten entfernt liegt. Es gibt eine Toilette und eine Wasserleitung im Häuschen.  Auf weitere Briefe und auf ihre Entwicklung bin ich sehr gespannt. Ich werde jetzt bald einen Brief fertig machen, worin ich mich vorstelle und ich sende ihr und der Schwester dann auch ein kleines Weihnachtsgeschenk zu, denn die Briefe bis Lateinamerika können über die Hilfsorganisation 2-3 Monate dauern. 

Das hier ist ein kleines Foto von Nerlie
Foto by Plan Deutschland

Über das Land Haiti:

Natürlich habe ich dann recherchiert und mich auch über das Land Haiti schlau gemacht. Ich wollte ja wissen wie meine Hilfe dem Mädchen und der Familie zugute kommt. 

Haiti umfasst den westlichen teil der Karibikinsel Hispaniola. Ehemals war Haiti die Perle der Antillen. Doch mittlerweile sind von Ost nach West verlaufende Gebirksketten von Abholzung und Erosion kahl. Überwiegend besteht das Land aus zerklüfteten Bergregionen, kleineren Küstenebenen und trockenen Flusstälern. 2010 gab es in Haiti ein fürchterliches Erdbeben.  Eine extreme Naturkatastrophe. Aber auch Hurrikane Isaay, Sandy und der Ausbruch der Cholera machten den Menschen zu schaffen. In der Hurrican Saison von Juni bis September hat das Land oft mit Überschwemmungen zu kämpfen. Docb selbst zuvor war das Land schon eins der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder. 80% der Bevölkerung lebt in Armut. Bildung kostet Geld und ist für die meisten unerschwinglich. Die Arbeistlosigkeit ist sehr hoch. Eine typische Familie besteht aus 7 Personen, den Eltern und 5 Kindern.  Im Südosten gibt es eine Bevölkerung von 310000 Menschen, wovon 44% unter 18 sind. Das Klima ist tropisch. Landwirtschaftlich lebt man von Kaffee, Gemüse, Getreide, Reis, Mais usw, Fischen und Viehzucht. Die meisten hier sind Bauern oder Fischer. In aller Regel wird vor dem Haus gekocht und auch die Speisen nimmt man draussen ein.  
Die Gesellschaft ist von französischen und westafrikanischen Einflüssen geprägt. Die Rebellion der Sklaven brachte 1804 die Unabhängigkeit des Landes. Seitdem wird das Land bestimmt von politischer Instabilität, diktatorischen Terror-Regime und bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
Seit 2010 hilft man im Bereich der Nothilfe und dem Wideraufbau.  Haiti ist das ärmste Land Lateinamerikas. 70% der Menschen leben in ländlichen Gebieten. Das Land ist in hohem Maße abhänig von humanitärer, finanzieller und technischer Hilfe. Die stark angestiegenen Preise und Inflation lösen immer wieder Unruhen aus.
Es gibt starke Entwicklungsprobleme im Südosten des Landes, weil dort nur 58 % keinen Zugang zur Gesundheisteinrichtung haben, sondern bloß 12% der Menschen. Aids haben viele. Meistens wird der HIV Virus von Mutter zu Kind übertragen. Durch eine Aids Epedimie gab es sehr viele Weisen. Die Mutter- und Kindsterblichkeit ist sehr hoch. Die Menschen haben nur mangelndes Wissen und man versucht Aufklärungsarbeit zu leisten. Meistens lässt man hier Krankheiten von traditionellen Heilern behandeln. Nur 60% der Bevölkerung im Südosten haben Zugang zu Trinkwasser.  Es gibt eine Menge Restavek Kinder. Eltern geben sie ab in der Hoffnung, dass sie es woanders besser haben, doch ein Großteil landet auf der Straße. Viele werden auch von Menschenhändlern als Sklaven in die dominikanische Republik verkauft.
Eigentlich heisst es, dass die Schulen hier kostenlos sind nach dem Gesetz, doch 90% der Schuleinrichtungen gehören zu privaten Trägern und diese verlangen Schuldgeld.  In der Stadt gehen etwa 75 % der Kinder zur Schule, in den Dörfern jedoch nur 48%. Nur 6% der Lehrkräfte sind ausreichend qualifiziert. Plan Deutschland arbeitet in 46 Vorschulen, 101 Grundschulen und 10 weiterführenden Schulen. 
In ländlichen Gegenden werden Jungen oft bevorzugt bei der Ausbildung. Ich habe mich selbst bereits im Vorfeld für ein Mädchen entschieden, weil Frauen meistens benachteiligt werden in den Entwicklungsländern. Gewalt ist gegen Frauen verbreitet und auch gegen Kinder generell. Mädchen müssen angst haben missbraucht zu werden.  Viele Kinder besitzen keine Geburtsurkunde und das kann zu vielen Komplikationen führen zB bei der Schulanmeldung. Oft müssen die Menschen stundenlang zu Fuß zum Amt laufen und dann ist der Beamte nicht da und wenn dann bekommen viele einfach die gleiche Aktennummer. Auch Mangelernährung ist in Haiti ein Problem und gefährdet vorallendingen die Kinder. 
Plan Deutschland will in den nächsten 5 Jahren vorallendingen den Start ins Leben, Grundbildung, soziale Kompetenz, Arbeitsmöglichkeiten, sowie Kindergesetze verbessern. Aber auch um eine Optimierung des Gesundheistsystems wird sich gekümmert, es gibt Impfungen und Kinder dürfen die Vorschule besuchen. Aber man will auch Lehrer besser Schulen und neue Klassenzimmer bauen, sowie Lehrmaterial bereitstellen und Schulausrüstung. Desweitern klärt man auf über Kinderschutz, Katastrophenvorsorge, Schutz vor Gewalt. Man klärt auch über Hygiene und HIV auf und evrsucht die Mädchen zu stärken und sie über ihre Rechte aufzuklären.  Ich habe jetzt meine Informationen hauptsächlich über Plan Deutschland, ich denke aber das andere Hilfsorganisationen ähnliche Hilfe leisten. 

Hier noch ein paar Informationsvideos von youtube:

1. Hilfslieferung 2010

Kindersklaven Haiti



Kinderhilfe Haiti  auf diesem Link könnt ihr über die Kinderhilfe einen youtubefilm sehen, der zwar etwas monoton vom Sprecher her ist, aber man sieht deutlich die Bedingungen im Land und wie die Leute leben. Ich fand es sehr informativ und interessant.

Firmen Kinderarbeit

In vielen Ländern werden Kinder immer noch furchtbar ausgebeutet. Weltweit arbeiten rund 200 Millionen Kinder in 58 Ländern. 12 Millionen werden dabei zu Tätigkeiten gezwungen. Minderjährige in Argentinien müssen zB Erdbeeren pflücken, in Bangladesch Schuhe herstellen, in Bolivien bei der Gewinnung von Gold und Silber mitarbeiten, in Indien werden Fußbälle gemacht und in Russland und Ukraine werden sie in der Pornographie eingesetzt.
Die Ursachen liegen im wirtschaftlichen Ungleichgewicht, es gibt nur mangelhafte Sozialsysteme und es fehlt an Bildung. Die Menschen sind arm, die Kinder werden ausgebeutet. Viele Kinder müssen ihre ganzen Familien finanzieren,  manchmal auch Schulden der Eltern abarbeiten. Die Kinder gehen aus finanzieller Not, wegen der Arbeit oder weil die Eltern es nicht als nötig sehen nicht in die Schule. Es herrschen dort keine Gesetze für Schulbildug und ohne Diese haben die Kinder kaum eine Chance. Die reichen Industrieländer (wir) fördern Kinderarbeit, indem sie die Produkte und Textilien dort kaufen. Allerdings ist es für die Kinder noch schlimmer in Steinbrüchen und in Prostitution zu landen, weil sie keinerlei Hilfen erhalten. 
Es gibt mittlerweile Firmen die sich gegen die Kinderarbeit wenden und wir als Verbraucher können mit unserem Kaufverhalten einiges Beitragen. Man sollte immer Produkte kaufen, die von Firmen stammen, die gegen Kinderarbeit sind. Desweiteren kann man den ausgebeuteten Kindern auch durch eine Patenschaft helfen. Eine Patenschaft kann man zB bei World Vision, Plan Deutschland oder SOS Kinderdorf anfordern. Man sollte auch auf faire Produkte mit diesem Siegel achten:

Siegel by Fairtrade













Bei Produkten mit dem Fairtrade-Siegel haben Sie die Gewissheit, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigten durch Fairtrade-Preise und -Prämie verbessert werden. Außerdem sind ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten. Hier kann man noch mehr über Fairtrade erfahren.

Desweiteren gibt es auch noch einen interessanten Artikel über Ökologische Kleidung von Greenpeace.


Firmen kann man auf dieser Seite überprüfen.



Hier noch ein paar Videos zu dem Thema bei Youtube:








Mittwoch, 25. September 2013

Recherche Hilfsorganisationen



 Werbung von World Vision


Ich bin gerade am recherchieren ob ich ein Patenkind bei SOS Kinderdorf, World Vision oder Plan nehme. Das kostet im Monat ca. 30 Euro und man unterstützt damit nicht speziell die Kinder, aber das ganze Dorf. Leider gehn natürlich meistens 10-20% vom Spendengeld an Werbekosten und Verwaltungskosten ab. Leider setzen sich diese Vereine auch nicht gegen Genitalverstümmelungen bei den Frauen ein, weshalb da auch schon viele Leute die Spenden gekündigt haben. Sie machen Aufklärungsarbeit, können aber nicht gewährleisten, dass die Mädchen nicht doch diesem grausamen Schicksal unterliegen. Trotz der Kritik finde ich es gut, dass Brunnen gebaut werden, die Menschen Ziegen ect erhalten, damit sie für sich sorgen können und auch das es Schulen und eine Gesundheitsbetreuung gibt. Wir brauchen uns nichts vormachen. Man wird den Hunger mit 30 Euro nicht stillen können im Monat und die Gesundheitsvorsorge ist warscheinlich nach unserem Standart trotzdem noch schlecht. Aber man kann den Menschen dort ein Leben erleichtern. Auch wenn es über große Organisationen geht, die natürlich auch am Leid der Leute dort profitieren. Es ist immer besser als nichts zu tun und die genannten Organisationen sind tranzparent (Transparenzpreis – Für eine transparente Informationspolitik gemeinnütziger Organisationen.). Es sind also keine Betrüger, dass Geld kommt an, ca. 70-80%. Der Transparenzpreis wird alle zwei Jahre an Hilfsorganisationen für besonders nachvollziehbare Berichterstattung über die Verwendung von Spenden verliehen. PwC hatte den Wettbewerb 2005 ins Leben gerufen, um übergreifende Kriterien für aussagekräftige Informationen zu schaffen. Plan, Teilnehmer der ersten Stunde und schon mehrfach im Feld der Finalisten, konnte sich trotz verschärfter Regeln weiter verbessern. Plan wurde 2013 ebenfalls von unabhängiger Seite größte Transparenz im Umgang mit Spenden bescheinigt: Beim Transparenz-Test der Zeitschrift „Capital“ erreichte Plan im Ranking der 50 größten deutschen Spendenorganisationen ebenfalls den ersten Platz. Eine weitere Rückversicherung bietet das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DIZ) , das nur an Organisationen vergeben wird, die die engen Standards des Zentralinstituts einhalten. Im Zweifelsfall sollte der Deutsche Spendenrat e.V. kontaktiert werden, dem ebenfalls nur vertrauenswürdige Spendenorganisationen angehören. Wenn man sich über die Transparenz einer Organisation sicher ist, dann sollte man nach eigenen Vorlieben wählen. Beim SOS Kinderdorf geht es darum das die Organisation alleingelassene, verwarloste Kinder aufnimmt oder benachteiligte Familien in einer Dorfeinrichtung unterstützt. Dies geschieht weltweit und auch in Deutschland gibt es Beratungszentren, Kinderdörfer ect und man setzt sich auch für behinderte Menschen ein. Man erhält hier regelmäßig Post über seine SOS Gemeinschaft. World Vision setzt sich für Kind, Familie und Gemeinschaft in den ärmsten Ländern der Welt ein. Man kann aussuchen ob man einen Jungen oder ein Mädchen unterstützen will und auch in welchem Land. Man kann sich aber auch überraschen lassen. Man bekommt regelmäßig Post vom Patenkind und kann dieses auch anschreiben. Wenn man direkt auf Englisch schreibt ist dies besser, weil der Brief sonst 3 Wochen unterwegs ist wegen der Übersetzung. In der Regel kann Post bis zu 2 Monate unterwegs sein. Man darf kleine Geschenke verschicken, die in einen Din A 4 Umschlag passen, aber keine Pakete, denn die werden meistens geklaut und zu große Geschenke führen zu Neid bei Geschwisterkidern ect, deshalb darf man nicht so große Geschenke versenden. Regelmäßig wird man auf dem Laufenden gehalten. Man sollte sein Patenkind schon bis zum 18. Lebensjahr unterstützen, dies ist aber keine Pflicht. Die Patenschaft ist steuerlich absetzbar. World Vision ist eine christliche Organisation. Ein Besuch der Patenkinder ist  absprechbar. Man sollte sich 6 Wochen vorher anmelden. Man kann also sein Patenkind auch besuchen. Es kann sein das durch Landflucht ect. in manchen Ländern Patenkinder nicht mehr unterstützt werden können, weil sie dann aus dem Programm fallen. Aber man bekommt dann in diesem Sonderfall ein neues Patenkind zugeteilt. Man sollte in den Briefen aufpassen was man schreibt. Also man sollte natürlich nicht über seinen eigenen Reichtum schreiben und auch nicht über technische Geräte, die die Leute dort überhaupt nicht kennen. Fotos kann man natürlich zusenden und auch erklären was man arbeitet, über Haustiere sprechen oder Sonstiges. Man sollte halt aufpassen das man die Leute mit unserer westlichen Welt nicht überfordert. Das ist ein krasser kultureller Schock. Plan ist vom Konzept her genauso wie World Vision, allerdings hat Plan keinen religiösen Hintergrund und setzt sich stärker für Mädchen ein. Im Planshop kann man direkt für das Patenkind sinnvolle Geschenke kaufen zB an Weihnachten, die dann weitergeleitet werden.
Natürlich gibt es noch weitere Hilfsorganisationen. Ich wollte hier nur einmal ein paar Große aufführen. Ich persönlich würde mich auch gern für verwarloste und missbrauchte Kinder in Deutschland einsetzen und stark machen, allerdings habe ich noch nichts gefunden. Das heisst aber nicht das ich mir darüber nicht weiter den Kopf zerbreche. 
Wer noch weitere Informationen oder Ideen hat kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen.

Link Plan Deutschland                                                      
Logo von Plan Deutschland

Link World Vision

Link SOS Kinderdorf

Link Ranking Hilfsorganisationen



Wer sich weiterführend mit dem Thema Hilfsorganisationen und den daraus bestehenden Konflikten beschäftigen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. 
Ich persönlich sehe die starken Konflikte und auch Problematik bei dem System der Spende, bin aber trotzdem davon überzeugt, dass Hilfsorganisationen eine lohnenswerte Sache sind. Man darf sich nur nicht ein Bild von einer heilen Märchenwelt machen, indem man selbst als Engel einem Kind das Leben ermöglicht. Träumen sollte man nicht, sondern mit genug Hintergrundwissen, Recherche von Vor- und Nachteilen, an die Sache herangehen. 


Ich persönlich würde mich sehr freuen wenn mehr Menschen sich für Kinder, Tiere und Natur einsetzen und stark machen würden. 




Werbung von SOS Kinderdorf





Sehr bewegendes Video von youtube und von Plan Deutschland




Freitag, 13. September 2013

Schmierläuse (Pseudococcidae)

Schmierläuse (Pseudococcidae)

Schmierläuse werden auch Wolläuse genannt und gehören zur Familie der Schildläuse (Coccoidea). Sie besitzen eine wollige, schmierige Behaarung. Schmierläuse können bis 12 mm groß werden und die Familie dieser Läuse umfasst 1000 Arten. Sie kommen weltweit vor. Männchen sind 1-2 mm lange, fliegenähnliche Insekten mit 2 hätigen Vorderflügeln und die Weibchen besitzen einen stark degenrierten Körper, sind flügellos und mit mehr oder weniger schildartigen Körper. Die Schmierläuse sind beweglich und sie saugen an der Pflanze und geben gleichzeitig ein Gift ab, was zu Blühverzögerung und Blattfall führen kann. Sie scheiden Honigtau aus, auf dem sich auch Russtaupilze ansiedeln können. Es gibt Arten die sich an der Pflanze von aussen festsaugen und so zu erkennen sind, jedoch gibt es auch Arten die sich nur an den Wurzeln festsaugen und deshalb nur beim Umtopfen auffallen. Manche Arten produzieren eine dichte, aus Wachs bestehende Behaarung die Temperaturen bis -40 Grad aushält. Die Eier werden meistens in diene schützende Wachshülle abgelegt. Im Gegensatz zu Schildläusen bevorzugen Schmierläuse krautige Pflanzen. Vorallendingen Zitruspflanzen, Zuckerrohr, Weinreben, Ananas, Maniok, Orchideen, Kakteen und Sukkulente werden häufig befallen.  Biologisch kann man sie mit Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen bekämpfen. Auch Brennspiritus und Spühlmittel-Öl-Wasser kann auf die Pflanze gesprüht werden, weil dies die Körperhülle durchdringt und die Wolläuse abtötet. Ausserdem sollte man die Pflanzen gut abwaschen und umtopfen. Insektizide können als letzte Möglichkeit auch angewendet werden, aber bitte nur bei Zimmerpflanzen, da sie auch Nützlinge wie zum Beispiel Bienen töten.



Hier sieht man einen deutlichen Befall meiner Zimmerpflanze. Dies ist ein Weibchen mit seinem Gespinnst. 


Dienstag, 3. September 2013

Japanisch Essen -Kleine Einführung-

Japanisches Essen ist sehr gesund und hat nicht viele Kalorien. Da ich ein großer Fan von der Kultur Japans bin und meine Beste immer japanische Kochshows guckt, werd ich hier nun ein paar tolle japanische Rezepte und Grundlagen veröffentlichen.

 Foto by Runar RavenDark veganes Sushi


Kleine Einführung:

Sobanudeln: Buchweizennudeln, die man unter ständigem Rühren kocht, damit sie nicht aneinander kleben und dann kann man sie kalt und auch warm servieren. Beim kalten Servieren kann man kleine Häufchen mit den Fingern drehen und diese kleinen Portionen dann mit Stäbchen in Saucen getunkt, essen. 

Dashi: Würzpulver oder selbstgemachte Brühe aus Kombualgen und Shitakepilzen. Wird als Grundlage für Speisen sehr oft benutzt. 

Misopaste: Eine Würzpaste zB für Misosuppe (gibt es in hell/mild-dunkel/würzig)

Aburaage: fritierter Tofu (wird statt Fleisch als Beilage in Suppen und Gerichten gegeben)

Nabe: Japanischer Eintopf (Meist mit viel unterschiedlichem Gemüse und Sake gemacht)

Sake: japanischer Reiswein

Ramen: japanische Nudeln

Wakame: Seetang

Nori: Seetang für Sushi (auch für Ramen anwendbar)

Kombualgen: Grundlage für Dashibrühe

Anko/Ogura:
Tsubu-an: rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten mit Stückchen.
Koshi-an: rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten püriert.
 Zubereiten kann man damit zB Anmitsu, Anpan, Daifuku, Dango, Dorayaki, Manju, Oshiruko, Taiyaki, Imagawayaki, Uiro, Yokan.


Rezepte:

Misosuppe (4 Personen)

60g Misopaste
720ml Dashibrühe
10g Wakame (vorher 5 Minuten in kalten Wasser einweichen)
160g Naturtofu (wüfeln)
1 Stück Aburaage
Nach Wahl: Porree, Frühlingszwiebeln, andere Gemüseart, Rettich, Stangenbohnen ect.

Wichtig ist das in japanischen Suppen nur 3 Zutaten als Einlage reinkommen. 

Die Brühe wird mit den Zutaten gekocht ca. 2 Minuten bis auf die Misopaste. Die Misopaste wird in einer Suppenkelle mit lauwarmer Suppe unter Rühren aufgelöst (Achtung Gefahr von Klümpchen). Dann kommt die komplett aufgelöste Misopaste in die lauwarme Suppe und wird untergerührt. Die Suppe darf nicht kochen sonst wird das Miso zerstört und somit auch der Geschmack und die Wirkstoffe. Beim Servieren kann man gepressten Ingwer neben die Suppe stellen und jeder kann ihn als Würzmittel nehmen nach eigenem Geschmack. 

Ramen
Ramen macht man mit Dashi oder Gemüsebrühe. Hinzu kommt noch ein Schuss Sojasauce, 1 Glas Bambussprossen, Seetang (Hier ist auch Nori-Seetang verwendbar, den man für Sushi nimmt), Blattspinat, Knoblauch und Ingwer sowie Chili nach Belieben. 1 gekochtes Ei kommt auch noch pro Person mit rein, was dann oben schwimmt bei der Suppe und was man dann nach und nach beim Essen zerkleinert und mit der Suppe isst. Veganer können das Ei natürlich weglassen.  Die Ramen kocht man in der Brühe mit den Zutaten bis sie gut sind und dann schmeckt man mit den Würzmitteln ab und kann servieren. 


Wakame Seetangsalat (4 Personen)

Zutaten:

1 Handvoll Seetang Wakame (Braunalge) getrocknet
3 EL Reisessig
3 EL Sesamöl
1 EL Limonensaft
1 EL Zucker oder Stevia
1 EL geriebener Ingwer
1/2 Zehe Knoblauch gerieben
2 EL Koriander gehackt
1 Chili
1 EL Sesam geröstet 
Wer will kann noch Agar-Agar Streifen hinzugeben (Rotalge)

Zubereitung:
Den Seetang 10 Minuten in Wasser einweischen und dann leicht ausdrücken. Restliche Zutaten zu einer Sauce verrühren und Seetang hinzugeben. Sesam drüber streuen. Der Sesam kann auch ungeröstet sein. 125 Kcal/100g