Dienstag, 3. September 2013

Japanisch Essen -Kleine Einführung-

Japanisches Essen ist sehr gesund und hat nicht viele Kalorien. Da ich ein großer Fan von der Kultur Japans bin und meine Beste immer japanische Kochshows guckt, werd ich hier nun ein paar tolle japanische Rezepte und Grundlagen veröffentlichen.

 Foto by Runar RavenDark veganes Sushi


Kleine Einführung:

Sobanudeln: Buchweizennudeln, die man unter ständigem Rühren kocht, damit sie nicht aneinander kleben und dann kann man sie kalt und auch warm servieren. Beim kalten Servieren kann man kleine Häufchen mit den Fingern drehen und diese kleinen Portionen dann mit Stäbchen in Saucen getunkt, essen. 

Dashi: Würzpulver oder selbstgemachte Brühe aus Kombualgen und Shitakepilzen. Wird als Grundlage für Speisen sehr oft benutzt. 

Misopaste: Eine Würzpaste zB für Misosuppe (gibt es in hell/mild-dunkel/würzig)

Aburaage: fritierter Tofu (wird statt Fleisch als Beilage in Suppen und Gerichten gegeben)

Nabe: Japanischer Eintopf (Meist mit viel unterschiedlichem Gemüse und Sake gemacht)

Sake: japanischer Reiswein

Ramen: japanische Nudeln

Wakame: Seetang

Nori: Seetang für Sushi (auch für Ramen anwendbar)

Kombualgen: Grundlage für Dashibrühe

Anko/Ogura:
Tsubu-an: rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten mit Stückchen.
Koshi-an: rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten püriert.
 Zubereiten kann man damit zB Anmitsu, Anpan, Daifuku, Dango, Dorayaki, Manju, Oshiruko, Taiyaki, Imagawayaki, Uiro, Yokan.


Rezepte:

Misosuppe (4 Personen)

60g Misopaste
720ml Dashibrühe
10g Wakame (vorher 5 Minuten in kalten Wasser einweichen)
160g Naturtofu (wüfeln)
1 Stück Aburaage
Nach Wahl: Porree, Frühlingszwiebeln, andere Gemüseart, Rettich, Stangenbohnen ect.

Wichtig ist das in japanischen Suppen nur 3 Zutaten als Einlage reinkommen. 

Die Brühe wird mit den Zutaten gekocht ca. 2 Minuten bis auf die Misopaste. Die Misopaste wird in einer Suppenkelle mit lauwarmer Suppe unter Rühren aufgelöst (Achtung Gefahr von Klümpchen). Dann kommt die komplett aufgelöste Misopaste in die lauwarme Suppe und wird untergerührt. Die Suppe darf nicht kochen sonst wird das Miso zerstört und somit auch der Geschmack und die Wirkstoffe. Beim Servieren kann man gepressten Ingwer neben die Suppe stellen und jeder kann ihn als Würzmittel nehmen nach eigenem Geschmack. 

Ramen
Ramen macht man mit Dashi oder Gemüsebrühe. Hinzu kommt noch ein Schuss Sojasauce, 1 Glas Bambussprossen, Seetang (Hier ist auch Nori-Seetang verwendbar, den man für Sushi nimmt), Blattspinat, Knoblauch und Ingwer sowie Chili nach Belieben. 1 gekochtes Ei kommt auch noch pro Person mit rein, was dann oben schwimmt bei der Suppe und was man dann nach und nach beim Essen zerkleinert und mit der Suppe isst. Veganer können das Ei natürlich weglassen.  Die Ramen kocht man in der Brühe mit den Zutaten bis sie gut sind und dann schmeckt man mit den Würzmitteln ab und kann servieren. 


Wakame Seetangsalat (4 Personen)

Zutaten:

1 Handvoll Seetang Wakame (Braunalge) getrocknet
3 EL Reisessig
3 EL Sesamöl
1 EL Limonensaft
1 EL Zucker oder Stevia
1 EL geriebener Ingwer
1/2 Zehe Knoblauch gerieben
2 EL Koriander gehackt
1 Chili
1 EL Sesam geröstet 
Wer will kann noch Agar-Agar Streifen hinzugeben (Rotalge)

Zubereitung:
Den Seetang 10 Minuten in Wasser einweischen und dann leicht ausdrücken. Restliche Zutaten zu einer Sauce verrühren und Seetang hinzugeben. Sesam drüber streuen. Der Sesam kann auch ungeröstet sein. 125 Kcal/100g

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