Sonntag, 9. Juni 2019

Hermann Hesse Die Gedichte

 



 
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Das Buch "Die Gedichte 1892-1062" von Hermann Hesse ist 848 Seiten lang und über Suhrkamp erschienen.

Das Buch gibt es als ein- oder zweiteilige Ausgabe, als Softcover und Hardcover.
Die gebundene Ausgabe von 1992 umfasst alle Gedichte und hat ein hervorragendes Leinencover mit kleiner Goldprägung. Das Format ist handlich klein, die Schrift dafür leider auch. Die Seiten sind sehr dünn und durchscheinend.

In den USA und Japan ist Hermann Hesse der meistgelesene europäische Autor seit hundert Jahren. Er gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Sein Werk Steppenwolf und Siddhartha waren zur Zeit des 2. Weltkrieges verboten. 1946 wurde dem Schriftsteller und Dichter der Nobelpreis für Literatur verliehen; 1955 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Darüber hinaus malte Hesse und hinterließ mehr als 3000 Aquarelle.

Alt aber immer noch zeitgemäß und großartig ist Hesses Werk, worunter auch die Gedichte fallen. Seine Poesie ist tiefgehend, melancholisch, meist düster, teilweise sogar schon depressiv.
Er mochte die Natur lieber als den Menschen, wurde von Krieg und Schicksalsschlägen geprägt, und dies spiegelt sich in seinen Werken. Viele Gedichte handeln von der Einsamkeit, von den Jahreszeiten, von Pflanzen und Bäumen, vom Kreislauf des Lebens, vom Schmerz und von Tod. Sein Werk ist tiefgründig, bewegt und regt zum Nachdenken an. Hesse versuchte sich selbst zu deuten und ließ Fragen der Identität und des Glaubens, sowie persönliche Krisen in all seinen Werken mit einfließen. Mit den Gedichten kann man sich jahrelang beschäftigen und findet immer wieder für sich passende Zeilen oder neue Interpretationen und Details. Seine Literatur und Poesie ist dermaßen aufwühlend und richtungsweisend, dass sie den Leser nachhaltig verändert und beeinflusst.

Seine Werke sollten in keiner Bibliothek fehlen!

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